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Alle anschnallen und es geht wieder mit ganz viel Reggie-Musik Richtung Karibik, denn es gibt „Death in Paradise – Staffel 3 “.

Nachdem am Ende von Staffel 2 die Frage aufkam, ob DI Richard Poole wohl nach St. Marie zurückkehren wird, kann man dies bejahen. Doch leider bleibt er nur noch eine Folge lang am Leben, denn er wird während eines Treffens mit alten Studienfreunden ermordet!

Um diesen Mord aufzuklären kommt frisch aus England DI Humphrey Goodman auf die Karibik-Insel um dem restlichen Team aus tatkräftig unter die Arme zu greifen.

Doch genau wie ein Vorgänger hat der neue DI so seine ganz speziellen Angewohnheiten, so schreibt er wichtige Dinge z.B. auf Bierdeckel oder Servietten und trägt diese Utensilien dann in seiner Sakkotasche mit sich herum. Sein ganzes Auftreten erinnert an einen tollpatschigen großen Jungen und er wirkt des Öfteren etwas fehl am Platz, was allerdings seinen kriminalistischen Spürsinn in keiner Weise beeinträchtigt und so gelingt es ihm auch den Mörder von DI Richard Poole zu entlarven.

Im Gegensatz zu Richard Poole  kommt DI Goodman gut mit dem karibischen Wetter und mit seinem kleinen Untermieter, dem Gecko Harry (der jetzt eine größere Rolle abgekommen hat!) zurecht.

Die nächsten sieben Folgen drehen sich um ein durch Schokolade vergiftetes Filmcrewmitglied, dann wird ein alter Freund von Fidel erschossen, der pikanter Weise sein Geld anscheinend als Gigolo verdiente. Ein Politiker wird in seinem Haus ermordet und plötzlich steht der seit vielen Jahren abgetauchte Vater von Camilles vor ihr und kommt als Tatverdächtiger in Frage!

Dies sind nur einige Fälle, die der neue DI und sein Team zu lösen haben und am Ende der Staffel wird es auch noch romantisch…

Obwohl es ja erst ein trauriger Anfang ist, da wir uns von DI Richard Poole verabschieden müssen, der mir zumindest durch eine kleinen Macken sehr sympathisch geworden war,  kann ich nur sagen dieser tapsig,  jungenhafte und immer etwas schusselig wirkende DI Goodman ist ein würdiger Nachfolger und die Fälle mit karibischem Charme und Witz sind auch nach der dritten Staffel noch sehenswert und es gibt hoffentlich bald eine Fortsetzung…..

Als Bonus sind auf der DVD ein Making of sowie ein Inelrundgang mit DI Richard Poole.

Fazit: Trotz neuem DI bekommt man Spannung, Humor und karibisches Feeling geboten, bitte mehr davon!

Auch sehenswert Staffel 1 und Staffel 2

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Fall Nr. 2 für Femke Folkmer und Tjark Wolf

Femke arbeitet  jetzt in Wilhelmshaven bei der Kripo und KHK Tjark Wolf ist abgetaucht um nachzudenken und niemand kennt seinen Aufenthaltsort.

Femke trifft sich mit ihrer Kollegin Ceylan, die gerade Leiterin der Sonderkommission für organisierte Kriminalität beim LKA geworden ist, wo sie Jagd macht auf rivalisierende Banden, die ihre Finger in Drogen- und Waffengeschäften haben.

Die beiden Frauen bummeln unbeschwert über einen Rummel im Hafengebiet als plötzlich Ceylan blutüberströmt zusammenbricht, irgendjemand hat ihr mit einem Messer in den Rücken gestochen….

Die Vermutung liegt nahe, dass jemand aus dem Bandenmilieu Rache an Ceylan nehmen will und man sie deswegen niedergestochen hat.  Nach dem anfänglichen Schockzustand fängt es bei Femke an zu arbeiten und sie setzt alle Hebel in Bewegung um Tjark ausfindig zu machen, denn sie braucht jetzt dringend jemanden zum Reden, denn Ceylan liegt mit ihrer schweren Verletzung im Koma…

Das Buch „Dünentod“ beginnt aber mit einer ganz anderen Geschichte:  Der fast 30-jährige Maxim Ferner  lebt immer noch bei seinen Eltern, die ihn wegen einer schweren Erkrankung beschützen wollen. Doch Maxim will das nicht mehr, denn er will sich als „gefährlichster Mann Deutschlands“ outen,  in dem er schwer bewaffnet und mit zwei Bomben im Gepäck sich auf eine Nordseefähre begibt, wo er Rache nehmen will an allen Menschen, die ihn sein ganzes Leben lang nur gemobbt und gepeinigt haben.  Als die Fähre unplanmäßig stoppt, gibt es kein Halten mehr für Maxim,  er dringt in das Steuerhaus vor und erschießt den Kapitän und den Steuermann, denn nun gab es auch Maxim nicht mehr,  sondern Charon, der Fährmann, der die Verstorbenen über den Fluss Styx in die Unterwelt geleitet, hatte nun das Ruder übernommen!

Wie die beiden Handlungsstränge zusammenkommen, erzähle ich hier bestimmt nicht, denn dieses Buch fesselt einen von der ersten Seite an und das bleibt so bis zum dramatischen Ende. Der Autor hat hier ein Alptraum-Szenario aufgeschrieben, dass es einem kalt den Rücken runterläuft…..

Fazit: Nach dem spannenden ersten Buch „Dünengrab“  mit den beiden ostfriesischen Ermittlern,  ist dieser neue Fall noch eine Steigerung in Sachen Spannung, aber auch mit einem kleinen “open end”, was auf weitere Fälle hoffen läßt.

 

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Bevor man anfängt zu lesen, sollte man sich das wirklich toll gestaltete Cover  des neuen Mamma-Carlotta-Krimis einmal ansehen. Die Möwe im Vordergrund ist lebensecht gelungen. Auch was an den Fallschirmen zu Boden segelt passt hervorragend in die Küstenlandschaft und zum Inhalt des neuen Taschenbuchs „Strandläufer“.  Der Titel ist doppeldeutig angelegt  und man findet zwischen der eigentlichen Handlung eine Art tierisches Beobachtungsprotokoll, das sich herrlich in die Geschichte einfügt!

Der Kriminalhauptkommissar Erik Wolf hat mal wieder Besuch auf Sylt von seiner italienischen Schwiegermutter Carlotta. Sie hat die Küche der Familie Wolf wie üblich übernommen und bekocht Freunde und Familienmitglieder zu der mittlerweile auch Wiebke Reimers, die rothaarige Reporterin und neue Liebe von Erik gehört.

Das Gästezimmer des Hauses ist an Wiebkes beste Freundin Larissa vergeben, denn diese ist nach dem Tod ihrer Eltern verarmt und musste von heute auf morgen ihr Luxusleben aufgeben, was ihr sichtlich schwer fällt, denn sie muss sich jetzt mit einem Kellnerjob über Wasser halten.  Eines schönen Tages steht Larissas Onkel und Weltenbummler Paul vor der Tür, der ihr seelischen Beistand leisten will und er zieht ins Gästehaus auf dem Nachbargrundstück.  Und genau dieser Mann macht vom ersten Augenblick an Mamma Carlotta schöne Augen, was ihr anfangs nicht schicklich erscheint, doch sie kann sich seinem Charme nicht entziehen und bald nennt sie ihn bereits liebevoll Paolino.

Auch Erik und sein Kollege Sören haben wieder alle Händevoll zu tun: Per Zufall wird ein seit langem verschollenes wertvolles Gemälde entdeckt, das bei einem Kunstraub gestohlen wurde und nun muss dieser alte Fall wieder neu aufgerollt werden und so muss in manchen Sylter Kellern und Dachböden nach Hinweisen gesucht werden.

Der Tod eines bekannten Talkmasters kommt hinzu und muss untersucht werden, er galt als Kunstliebhaber.  Hängen diese beiden Fälle zusammen?  Die Ermittlungen laufen schleppend und dann besteht auch noch die Gefahr, dass ein ausgebrochener Mörder sich nach Sylt durchschlagen könnte……

Fazit: Es geht wieder turbulent auf der Insel zu und ganz besonders das Gefühlsleben von Mamma Carlotta gerät durch Paolino ins Wanken, was zu einem ganz besonderen Lesespaß führt!

 

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Folge 4  der E-Book bzw. Hörbuchserie „Die Axt

Da ich die vorherigen Folgen nicht kenne, bin ich mal gespannt, ob man sie vorher gehört haben muss, um hier dem Inhalt folgen zu können:

Das Hörbuch beginnt so: “Mein Name ist Christian Morgenstern, kurz Chris“.  Man erfährt, dass er durch eine schwere Kopfverletzung seinen Dienst als Polizist in Potsdam quittiert hat und nun als Privatdetektiv arbeitet.

Chris bester Freund heißt Knut und ab und zu arbeitet er als Komparse beim Film.  Und zu diesen Dreharbeiten wird Chris gerufen, denn Knuts Freundin Evelyn wurde Augenzeugin bei einem Mord am Set. Nachdem sie völlig verstört ihre Aussage beim ermittelnden Beamten, einem ehemaligen Kollegen von Chris, gemacht hat, veranlasst dieser, dass Knut und Evelyn auf Präsidium gefahren werden. Chris fährt mit seinem Wagen hinterher. Als er hinter eine Kurve fast auf den Wagen der Drei aufgefahren wäre, da dieser abrupt gestoppt hat, wird es brenzlich, denn ein weiterer Wagen steht auf der Straße und daraus heraus wird auf den Polizeiwagen geschossen…..

Im Verlauf fallen noch weitere Schüsse und Chris, Knut und Evelyn müssen sich vor einer Schar Verfolger retten, die jedoch in Polizeikreisen Informanten haben müssen, denn egal wo sie sich verstecken, die Schergen sind kurze Zeit später wieder vor Ort und es fallen erneut Schüsse…..

In den 73 Minuten dieser Krimi-Lesung bin ich mehrmals zusammengezuckt und habe mich reflexartig geduckt, denn neben den Worten von Olaf Reitz vernimmt man als Zuhörer auch Schüsse und andere Geräusche, die die Handlung untermalen, was ich bisher nur aus Hörspielen kannte.

Die Geräuschkulisse ist gut in die Handlung eingepasst und obwohl am Ende der Geschichte jemand auftaucht, den wohl nur die Hörer der vorherigen Folgen kennen, ist die Haupthandlung abgeschlossen und nur ein Teil gibt Hinweise auf weitere Folgen.

Fazit: Unterhaltsames Krimi-Hörbuch mit integrierter Geräuschkulisse, die die Hetzjagd durch Potsdam akustisch noch unterstreicht!

 

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Ein Jahr ist vergangen seit Saga Norén und Martin Rohde zusammen den „Brückenmord“ aufgeklärt haben, der die Zusammenarbeit der schwedischen und dänischen Polizei notwendig machte.

Natürlich ist bei „Die Brücke – Transit in den Tod – Staffel 2 “ wieder die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden der Ausgangspunkt des Geschehens:

Ein offenbar führerloses Schiff rammt die Brücke. Es werden fünf  junge Menschen in sehr schlechter körperlicher Verfassung unter Deck vorgefunden. Sie sind allesamt angekettet und offensichtlich vorher entführt worden. Es handelt sich dabei um drei Männer und zwei Frauen.  Von der Besatzung fehlt jede Spur.  Agnus Steenburg ist der Eigner des Schiffes.

Die Fünf, die aus Schweden und Dänemark stammen,  werden im Krankenhaus untersucht und sofort isoliert, denn sie leiden alle an der Lungenpest!

Im Internet werden Botschaften von einer Gruppe verbreitet, die sich mit Tierköpfen maskiert. Sie prangern Umweltvergehen an und wollen endlich den nötigen, aber immer wieder von den Politikern nach hinten geschobenem Klimaschutz.

Ein Junge wird in der Schule gemobbt. Daraufhin steckt er sich vor laufender Handycamera selbst in Brand.  Sein großer Bruder arbeitet im Krankenhaus und gehört zu der „Tiergruppe“.

Menschen werden durch die „Tiergruppe“ vergiftet. Es werden Früchte mit dem Lungenpestvirus infiziert und überall wo die Gruppe tätig war, hinterlassen sie ein Froschsymbol.

Saga und Martin werden wieder ein Team und sie bekommen zwei Mitarbeiter zur Unterstützung, denn sie haben es diesmal mit einem knallharten Gegner zu tun.

Im Verlauf rücken immer wieder der Eigentümer des Schiffs Markus Steenberg, die totkranke Besitzerin einer Chemiefirma und ein Pharmaunternehmen in den Fokus der Ermittlungen.

Neben den aufreibenden Ermittlungen ist auch im Privatleben der beiden Ermittler einiges passiert und so wohnt Saga seit einigen Monaten mit einem Mann zusammen,  Martin dagegen lebt getrennt und er nimmt Kontakt mit dem Mörder seines Sohnes auf….

Während Saga und Martin immer noch mit ihren privaten Problemen zu kämpfen haben, scheint sich dann in der letzten Folge ein Schuldiger gefunden zu haben, doch Saga ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden und stößt auf Ungereimtheiten und dann geht alles Schlag auf Schlag und die Staffel endet mit einen Knall.

Als Bonus gibt es noch Interviews mit den Darstellern, wo man z.B. erfährt, wieviel von der Rolle im wirklichen Leben der Schauspieler verankert ist.

Anfangs waren der verzwickte Fall, der Horrorszenarien beinhaltet und die private Problematik der beiden Ermittler noch interessant und teils wieder zum Schmunzeln durch die tolle Darstellung der Saga, aber die Spannung verliert sich etwas und deshalb favorisiere ich „Die Brücke – Staffel 1

 

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Wer britische Krimiserien liebt, der kommt an Inspector Lewis und Sergent Hathaway nicht vorbei. Und das ist auch gut so, denn die Serie geht hier in Deutschland mittlerweile in die sechste Staffel!

Auch diesmal steht der Campus als Kulisse zur Verfügung, aber auch in imponsanten Herrenhäusern und im Botanischen Garten wurde gedreht und die beiden Ermittler haben wieder so einige Nüsse zu knacken, bevor sie sich zum Bier im Pub treffen können:

Fall 1 – Gefangen im Netz

Gleich zu Anfang der Folge wird bei einer Polizeirazzia eine riesige Haschplantage gefunden und Lewis und Hathaway verstellen einem Flüchtigen den Weg. Dann wird die Professorin Miranda Thornton tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Alles sieht auf den ersten Blick nach Selbstmord aus, doch Lewis hat da so seine Bedenken und die Ermittlungen führen zu einer Internetplattform mit dem schönen Namen „Heart and Soul“…

Fall 2 – Das Rätsel des Genies

Während der Landschaftspflege zwischen wuchernden Rhododendren wird eine Leiche entdeckt, die rituell bestattet wurde. Der Tote ist Professor Murry Hawes, der unter vorgehaltener Hand als Genie galt und anscheinend erschlagen wurde. Diesmal bekommen Lewis und Hathaway Hilfe von einer Art Miss Marple, die ständig ihren Weg kreuzt und den Mörder ihres Sohnes sucht….

Fall 3 – Heimliche Spiele
Dieser Fall ist etwas pikant. Die 18-jährige Jessica vertritt eine Freundin beim Babysitten. Als die Adams wieder nach Hause kommen finden sie Jessica nur mit Unterwäsche bekleidet und an den Armen ans Bett gefesselt, ermordet auf. Bald wird ein junger Mann mit Pfeilen durchbohrt am Flussufer gefunden. Er gehörte zu Jessicas Bekanntenkreis. Die Spur führt zu einer Fotokünstlerin bei der Jessica für Bondage-Fotos Modell stand….

Fall 4 – Der unauslöschliche Makel
An der Uni in Oxford hält Professor Yelland einen sehr gewagten Vortrag über „Warum tuen Menschen Böses, ist es eventuell genetisch vorbestimmt“. Es kommt zu einer Demonstration gegen seine Thesen und er wird öffentlich angegangen. Nach einem feuchtfröhlichen Abendessen wird der Professor noch von zwei Personen in sein Hotel begleitet. Kurze Zeit später ist er tot, denn man ihn mit seiner Krawatte erdrosselt…..

Obwohl ich bei der imposanten baulichen Kulisse immer das Gefühl habe, ich werde in eine andere Zeitepoche versetzt, sind die Fälle von „Lewis, Staffel 6 “ auch wieder am Puls der Zeit und führen u.a. ins Internet, zu Dating-Agenturen oder zu pikanten Fesselspielen.  Auch die zwischenmenschlichen Kabbeleien der beiden Ermittler sind weiterhin präsent und man wird nicht müde, ihnen zuzusehen und ich hoffe auf weitere interessante Fälle.

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24 ganz unterschiedliche Krimis erwarten den Leser hier. 

Das Cover verspricht blauen Himmel, Strand und …… Große Verbrechen aus Schleswig-Holstein. 

Nach dem Lesen des Buches hatte ich die Idee, dass man es auch als Reiseführer nehmen könnte, denn wer Schleswig-Holstein und seine Landschaft noch nicht kennt, hätte mit den Tatorten wie Ahrensburg, Amrum, Bad Segeberg, Dahme, Fehmarn, Flensburg, Föhr, Friedrichs­koog, Glückstadt, Haithabu, Hallig Hooge, Heide, Helgoland, Husum, Itze­hoe, Kiel, Laboe, Lübeck, Oldenburg/Holstein, St. Margarethen, St. Peter-Ording und Sylt doch gleich Anlaufpunkte, wohin man mal einen Ausflug machen könnte.

Die Kurzkrimis haben eins gemeinsam, denn sie sind unter dem Motto des Buches „SCHÖNER MORDEN IM NORDEN“ zusammengefasst und bilden ein durchweg spannendes Taschenbuch.

Dies soll nur ein ganz kleiner Einblick sein, damit man eine Vorstellung hat,  was einen hier erwartet:

Auf Hallig Hooge ist in der Nachsaison ein Pärchen gestrandet, dass unbedingt für einige Tage hier übernachten möchte und eine Bleibe sucht, sie findet und dann doch für immer auf Insel bleibt!?

In Oldenburg begegnen wir dem arbeitslosen Ozman, der an einen Arbeitgeber gerät, der ihn nicht sonderlich achtet und ihn immer nur abfällig Ali nennt. Eines schönen Tages wird dem Arbeitgeber diese Nichtachtung noch teuer zu stehen kommen! Hier hat mir besonders das Telefonat am Ende der Geschichte gefallen….

Oder es geht zu den Ausgrabungsstätten der Wikinger nach Haithabu, wo auf einmal nach ganz vielen Jahren einem Wissenschaftler ein überzähliger Fingerknochen zum Verhängnis wird….

In Friedrichskoog begegnen wird dem rasenden Reporter Marc Detlefsen, der immer auf der Suche nach einer Schlagzeile ist und wenn auch mal Nachrichtenflaute besteht, schafft er es trotzdem immer wieder eine Exklusivstory an Land zu ziehen, denn er hat ein Geheimnis und das befindet sich in einer kleinen Flasche…..

Die Kriminalgeschichten aus der Feder von Eva Almstädt, Richard Birkefeld, Oliver Buslau, Anke Clausen, Heike Denzau, Christiane Franke, Kurt Geisler, Gunter Gerlach, Frank Göhre, Marina Heib, Britta Heitmann, Michael Koglin, Regine Kölpin, Tatjana Kruse, Cornelia Kuhnert, Bernd Mannhardt, Michael Mehrgardt, Hannes Nygaard, Gisa Pauly, Reinhard Pelte, Hardy Pundt, Jobst Schlennstedt, Sabine Trinkaus und Wimmer Wilkenloh haben alle etwas Besonderes zu bieten, denn es wird grausam, düster, hinterhältig, schwarzhumorig, selbstmörderisch oder ganz still,  wenn die Mörder auf die Pirsch gehen und sich ihren Opfern nähern…..

Beim Lesen über Wind und Wetter und die schönen Gegenden hat man Lust auf Tee mit Kluntjes und ein prasselndes Kaminfeuer oder Sehnsucht nach einem Strandkorb, wo man dann genüsslich in diesem Buch lesen kann.

Fazit: Mörderisch gute Kurzgeschichtensammlung!

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Und noch eine britische Mini-Serie,  aber die hat es in sich!

Warren Brown ist Serienfans sicherlich bekannt und er spielt hier die Hauptrolle! Er verkörpert den Polizisten John Paul Rocksavage, der auf den Straßen von Liverpool seinen Dienst versieht.

Anfangs sitzt John Paul in einem Diner und beobachtet wie eine Gruppe von alkoholisierten Männern sich lautstark unterhält. Einer aus der Gruppe belästigt die junge Bedienung. Die Situation eskaliert als dieser der jungen Frau auf die Toilette folgt und sie dort weiter belästigt und bedrängt. Nur durch rechtzeitiges Eingreifen von Rocksavage kann Schlimmeres verhütet werden.  Noel Finch will nicht akzeptieren, dass er durch den Polizisten in seinen Absichten gestört wurde und er stößt wilde Drohungen aus, in dem er schwört, dass er den ersten Polizisten, den er sieht,  töten wird…..

John Paul und sein Kollege Andy Stockwell werden per Funk zu einer nächtlichen  Ruhestörung geschickt. Der Verursacher dieser Ruhestörung ist niemand anderes als Finch nebst seinen Kumpanen. Die Situation vor Ort eskaliert in deren Verlauf Andy von den Trunkenbolden brutal niedergeschlagen wird und John hat keine Chance ihm irgendwie zur Hilfe zu kommen. Als die gerufene Unterstützung eintrifft ist Andy bereits komatös….

Nachdem John Paul seine Aussage bei den ermittelnden Beamten gemacht hat, fährt er noch einmal zu dem Haus, wo sich der Vorfall ereignet hat und er findet unter Dielenbrettern eine Waffe!  Plötzlich taucht Noel Finch wieder vor Ort auf. Es kommt zu einer folgenschweren Auseinandersetzung in deren Verlauf John Paul den brutalen Schläger erschießt….

Niemand ahnt wer auf Finch geschossen hat. Zwar verdächtigt niemand John Paul, doch die ganze Angelegenheit belastet ihn sehr und dann stirbt auch noch Andy…..

John Paul kommt nicht zur Ruhe, denn die anderen Schläger sind aus Mangel an Beweisen immer noch auf freiem Fuss und ein Zeuge will plötzlich den Schuss auf Finch gesehen haben….

Die psychische Anspannung und die Zerrissenheit zwischen Gut und Böse des Polizisten John Paul Rocksavage steht hier im Vordergrund und wird von Warren Brown sehr gut dargestellt. Wie schnell aus einem Polizisten, der das Böse tag täglich bekämpft selbst ein Täter wird, ist in der vierteiligen Mini-Serie „Good Cop“ anschaulich in Szene gesetzt worden. Die Serie an sich ist gut gelungen, nur das Ende ist etwas nebulös und ich hätte nach so viel Spannung etwas anderes erwartet.

Fazit: Trotz open end eine Mini-Serie, die man nicht verpassen sollte

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Italien, genauer gesagt Venedig,  ist Ausgangspunkt der Handlung.  Die junge Polizistin Capitano Katerina Tapo wird zu einem Leichenfund gerufen: Die Leiche wurde augenscheinlich angespült  und liegt nun halb im Wasser und halb im Schlamm  vor der Kirche Santa Maria della Salute. Katerinas Vorgesetzter Colonello Aldo Piola ist bereits vor Ort und nimmt den Leichnam in Augenschein. Es ist eine junge Frau, die ein Priestergewand trägt.  Allein das ist schon aufsehenerregend, doch die Schussverletzungen am Hinterkopf der Frau werfen noch mehr Fragen auf.

Die polizeilichen Ermittlungen nehmen ihren Lauf und beginnen durch das Gewand der Toten erst einmal bei der katholischen Kirche

Parallel zu den Ermittlungen wird noch die Geschichte von Holly Bolan, einer Soldatin,  die auf der US-Militärbasis Camp Ederle in Italien ihren Dienst antritt, erzählt.

Die dritte Person, die in diesem Hörbuch einen großen Teil einnimmt, ist der Hacker Daniele Barbo, der Schwierigkeiten mit dem Gesetz hat.

Alle drei Personen treffen im Verlauf der Handlung aufeinander. Katerina Tapo und Holly Bolan werden dann auch eher unfreiwillig zu einem Team, deren Spurensuche bis nach Kroatien führt.

Was das alles mit einer angespülten Frauenleiche in einem Priestergewand zu tun hat, bleibt hier unerzählt…..

 

Das Hörbuch „Marter“  wird von Ulla Wagener vorgetragen. Durch ihre stimmliche Interpretation werden die Figuren lebendig und man hat keine Schwierigkeiten die einzelnen Personen zu unterscheiden.

Den Titel des Hörbuch “Marter” kann man auch mit [absichtlich zugefügte] seelische oder körperliche Qual laut Duden definieren und gibt schon somit einen Hinweis auf das, was einen hier im Geschehen erwartet.

Über 400 Minuten Handlung verteilt auf sechs CD’s! Hier muss man gut zuhören um die vielen Puzzleteile und Handlungsstränge verknüpfen zu können. Mir ist das etwas schwer gefallen, vielleicht wegen der vielen militärischen Ausdrücke und dem Hin- und Herschwenken zwischen  verschiedenen Personen, Ermittlerinnen und Handlungsorten .

Allerdings waren dann die Ereignisse, die sich im ehemaligen Jugoslawien zugetragen haben, echt heftig und was ich hier zu hören bekam, fand ich nicht spannend sondern war eher bestürzt über das, was sich Menschen gegenseitig antuen können!

Fazit: Nachdenklich machende Geschichte

 

 

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Das Cover suggeriert dem Leser ja bereits in was für Bereiche man hier eintaucht! Fesseln sind hier angesagt und führen bei einem Teil der Handlung in einem SM-Club in Frankfurt.

Lena Borowski ist eine junge Sozialarbeiterin die beim Jugendamt arbeitet. Gerade wurde sie von ihrem eigentlichen Wirkungskreis in einen sozialen Brennpunkt versetzt, wo sie mit anderen Kollegen aus anderen Bereichen in einem Art Pilotprojekt direkt vor Ort an den bestehenden sozialen Problemen arbeiten soll.  Dort begegnet sie der kleinen Samantha, die von ihrer Mutter vernachlässigt wird.  Lena hat im Verlauf noch einige Male Kontakt zu dem Mädchen und der Familie, denn da liegt einiges im Argen…..

Lena wird von einer sehr guten Freundin gebeten desssen Schwägerin Sabrina zu suchen, denn die Familie ist sehr in Sorge, da sie seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr von ihr erhalten haben. Lena bekommt den Schlüssel zu Sabrinas Wohnung, doch die ist so penibel aufgeräumt,  dass sich dort kein Hinweis auf den Verbleib von ihr findet. Sabrinas frühere WG-Mitbewohnerinnen sind da dann etwas aussagekräftiger und es führt eine Spur in oben erwähnten SM-Club, wo Sabrina des Öfteren verkehrt hat und sie scheint dort den Mann bzw. Meister ihres Lebens gefunden zu haben,  doch dann wird eine Frauenleiche gefunden und es könnte sich um Sabrina handeln……

Böse Spiele” ist ein Buch, dessen Inhalt noch lange nachklingt! Es ist der Autorin gelungen durch ihre Beschreibung der krassen Familiensituationen und Lebensumstände, in denen ein Teil der Handlung spielt, so realistisch niederzuschreiben, als ob diese Fälle geradewegs aus der aktuellen Tagespresse stammen.   Besonders gut hat mir die Hauptfigur Lena Borowski gefallen, die mal ganz anders ist als alle sonst so bekannten „Ermittler“.  Da ich anfangs etwas skeptisch bezüglich des SM-Inhalts war, wurde ich aber schnell eines besseren belehrt, denn der Autorin ist der Spagat gut gelungen zwischen der fesselnden Spannung und der Fesseln im SM-Club.

Ich könnte mir ein weiteres Buch mit Lena Borowski als „Ermittlerin“ gut vorstellen, zumal sie ja auch in einem sehr spannungsgeladenen Umfeld arbeitet.

Fazit: Fesselnde Spannung ist hier garantiert vorhanden

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