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Kommissar Völxen und sein Team ermitteln in einem gruseligen Fall:

In der Nähe Hannovers liegt das Resser Moor. Dort ist man in Herrgottsfrühe dabei und bereitet eine Treibjagd vor. Fabian Zimmer ist als Treiber eingeteilt, da er sich auf seine Jägerprüfung vorbereitet. Noch etwas verkatert nach einer Geburtstagsfeier steht er nun im Wald und wartet auf seinen Einsatz. Um sich die Zeit zu vertreiben will er noch ein paar Pilze einsammeln und er geht etwas in den Wald hinein und seine Augen sind suchend auf den Boden gerichtet als er zwischen einigen Farnen etwas Dunkles liegen sieht. Vorsichtig tastet er sich voran, es dauert einige Zeit bis er wahrnimmt, was dort auf dem Boden liegt:
Ein Mensch wurde ausgeweidet wie ein Tier……

Die herbeigerufene Polizei bekommt schnell die Identität des Toten heraus, denn es handelt sich um Johannes Falkenberg, von seinen Kritikern auch Hühner-Hannes genannt, da er bei der Haltung der Tiere mehrfach angeeckt ist und auch seine Hühnereier als Bio deklariert hat, wovon diese Bezeichnung ganz weit entfernt ist, denn es handelt sich um Massentierhaltung der schlimmsten Art!

Die Ermittlungen sind angelaufen und eine Tierschutzgruppe zu der auch Wanda, die Tochter von Kommissar Völxen gehört, rückt in den Fokus der Polizei. Zwischen Vater und Tochter kommt es zum Disput und bald wird Völxen vom Fall abgezogen…
Doch es gibt auch noch andere Spuren, denn die Familie des Toten ist auch nicht sonderlich kooperativ und auch der Stiefsohn des Opfers macht sich verdächtig, denn er scheint untergetaucht zu sein.

Eine große Wendung nimmt der Fall, als sich herausstellt, dass das Opfer dunkle Wege beschritten hat, um sich sein neues Herz transplantieren zu lassen und dann gibt es wieder einen Toten….

Viele Spuren, viele Verdächtige, aber niemals langweilig ist “Einen Tod musst du sterben“. Susanne Mischke schafft es immer wieder neue Ansatzpunkte und Personen in den Fall einzubeziehen und die Lösung des Rätsels wird dann auch sehr geschickt verpackt präsentiert…

Fazit: Brisantes Thema geschickt in einen spannenden lesenswerten Krimi eingewoben!

Ebenfalls lesenswert: Todesspur

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Meinen ersten humorvollen Krimi mit Pippa Bolle, “Unter allen Beeten ist Ruh” habe ich 2011 gelesen. Zwischenzeitlich sind die Veröffentlichungen wohl an mir vorbeigegangen, denn „Tote trinken keinen Whisky“ ist bereits der 5. Fall für die berliner Hobbydetektivin Pippa Bolle, die aber eigentlich ihren Lebensunterhalt mit mehrsprachigen Übersetzungen bestreitet. Durch ihre auffallend roten Haare, die sie immer mit einer anderen Kopfbedeckung im Zaum hält und ihrem freundlichen und aufgeschlossenen Wesen, behält die Umgebung sie in Erinnerung.

Eine Einladung von Freunden führt Pippa und ihren Bruder Freddy, nach Schottland, wo sie als Haushüterin engagiert wurde, da ihre hochschwangere Freundin Anita den Schotten Duncan Blakely heiraten will.

Schon während der Überfahrt zu der schottischen Halbinsel Kintyre kommt es zu einem tragischen Zwischenfall: Eine Frau stürzt von der Fähre und im Verlauf der Handlung stellt sich die Frage: War es Mord?

Nachdem Pippa und Freddy ihr Feriendomizil in der wunderschönen schottischen Landschaft bezogen haben, lernen sie viele unterschiedliche Menschen kennen, die nicht unbedingt alle dem Brautpaar freundlich gesinnt sind, denn Duncan Blakely ist nicht nur Schotte, sondern auch Erbe einer renommierten Whiskybrennerei, wo es erst kürzlich zu einem folgenschweren Unfall gekommen ist…

Die Stimmung während der Hochzeitsvorbereitungen ist angespannt und wird nicht besser als während einer Kinovorstellung genau neben Pippa jemand erschossen wird…

Die am Buchanfang namentliche Nennung aller Mitwirkenden mit kleinen Hinweisen zum Wiedererkennen fand ich sehr hilfreich, so konnte man immer mal wieder nachschauen, wer den hier sein Unwesen treibt.

Zusammenfasst findet man hier neben wundervoller Landschaftsidylle, eine Geschichte über Whiskybrennen, Schmuggel, schottischer Mentalität nebst Dudelsackmusik und unheimlichen Todesfällen. In einer sehr humorvollen Art ist dieses Buch geschrieben, so dass man über die etwas naive Art eine Schmugglerbande zu stellen, hinwegsehen kann. Passend beim Lesen wäre ein Gläschen Whisky, an dem man nippen kann um noch mehr in die Handlung einzutauchen.

Fazit: Humor, unheimliche Todesfälle in schottischer Landschaft und sympathische Charaktere machen dieses Buch lesenswert

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Eine unsichtbare Organisation, die über sehr viel Macht und Einfluss verfügt, hält in dieser Geschichte alle Fäden in der Hand. Sie ist im Besitz eines geheimnisvollen Codes, der in der menschlichen DNA zu finden sein soll. Viele haben schon versucht diesen Code zu entschlüsseln, doch niemand scheint auf die richtige Lösung gekommen zu sein….

Zwei Menschen verschwinden spurlos: In Stockholm hatte der Kryptologe William Sandberg gerade versucht sich das Leben zu nehmen und seine Rettung war knapp. Im Krankenhaus bekommt er Besuch von zwei Männern und bald ist er wie vom Erdboden verschwunden. Die Polizei vertritt die Ansicht, dass William abgehauen ist, denn sein Arbeitszimmer  und  sämtliche Kleiderschränke sind leer. Williams Ex-Frau ist da ganz anderer Ansicht….

Die zweite Person, die ebenfalls spurlos verschwindet,  ist Janine Charlotta Haynes, Doktorantin für Archäologie, allerdings befand sie sich in einem Cafe in Amsterdam und ward fortan nicht mehr gesehen. Ihr Freund, der sie in diesem Cafe treffen wollte, setzt alle Hebel in Bewegung um sie zu finden….
Beide Personen haben eins gemeinsam, denn sie werden von besagter Organisation entführt und an einem geheimen Ort gefangen gehalten damit sie den Code entschlüsseln um die Menschheit vor einer bevorstehenden viralen Katastrophe zu retten….

Spätestens seit den Büchern von Dan Brown weiß ich, dass es tatsächlich Menschen gibt, die aus irgendwelchen Zahlenkolonnen oder Zeichen und Symbolen etwas herauslesen können, was den meisten Menschen verborgen bleibt. War es bei Dan Brown noch interessant und spannend umgesetzt, so muss ich nach dem Lesen des Buches “Der Code sagen, dass es am Anfang noch vielversprechend war, aber dann war irgendwann die Spannung raus. Der Autor kann  sehr gut mit Worten Situationen beschreiben und hat auch versucht durch die sehr ausführlichen Schilderungen die psychische Zerrissenheit der Hauptakteure einzufangen, aber für meinen Teil war das zu viel des Guten  und ich hätte eine gestraffte Version der Ereignisse besser gefunden.

Fazit: Vielversprechender Anfang, dann verliert sich der Autor in der Ausführlichkeit

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Alle anschnallen und es geht wieder mit ganz viel Reggie-Musik Richtung Karibik, denn es gibt „Death in Paradise – Staffel 3 “.

Nachdem am Ende von Staffel 2 die Frage aufkam, ob DI Richard Poole wohl nach St. Marie zurückkehren wird, kann man dies bejahen. Doch leider bleibt er nur noch eine Folge lang am Leben, denn er wird während eines Treffens mit alten Studienfreunden ermordet!

Um diesen Mord aufzuklären kommt frisch aus England DI Humphrey Goodman auf die Karibik-Insel um dem restlichen Team aus tatkräftig unter die Arme zu greifen.

Doch genau wie ein Vorgänger hat der neue DI so seine ganz speziellen Angewohnheiten, so schreibt er wichtige Dinge z.B. auf Bierdeckel oder Servietten und trägt diese Utensilien dann in seiner Sakkotasche mit sich herum. Sein ganzes Auftreten erinnert an einen tollpatschigen großen Jungen und er wirkt des Öfteren etwas fehl am Platz, was allerdings seinen kriminalistischen Spürsinn in keiner Weise beeinträchtigt und so gelingt es ihm auch den Mörder von DI Richard Poole zu entlarven.

Im Gegensatz zu Richard Poole  kommt DI Goodman gut mit dem karibischen Wetter und mit seinem kleinen Untermieter, dem Gecko Harry (der jetzt eine größere Rolle abgekommen hat!) zurecht.

Die nächsten sieben Folgen drehen sich um ein durch Schokolade vergiftetes Filmcrewmitglied, dann wird ein alter Freund von Fidel erschossen, der pikanter Weise sein Geld anscheinend als Gigolo verdiente. Ein Politiker wird in seinem Haus ermordet und plötzlich steht der seit vielen Jahren abgetauchte Vater von Camilles vor ihr und kommt als Tatverdächtiger in Frage!

Dies sind nur einige Fälle, die der neue DI und sein Team zu lösen haben und am Ende der Staffel wird es auch noch romantisch…

Obwohl es ja erst ein trauriger Anfang ist, da wir uns von DI Richard Poole verabschieden müssen, der mir zumindest durch eine kleinen Macken sehr sympathisch geworden war,  kann ich nur sagen dieser tapsig,  jungenhafte und immer etwas schusselig wirkende DI Goodman ist ein würdiger Nachfolger und die Fälle mit karibischem Charme und Witz sind auch nach der dritten Staffel noch sehenswert und es gibt hoffentlich bald eine Fortsetzung…..

Als Bonus sind auf der DVD ein Making of sowie ein Inelrundgang mit DI Richard Poole.

Fazit: Trotz neuem DI bekommt man Spannung, Humor und karibisches Feeling geboten, bitte mehr davon!

Auch sehenswert Staffel 1 und Staffel 2

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Fall Nr. 2 für Femke Folkmer und Tjark Wolf

Femke arbeitet  jetzt in Wilhelmshaven bei der Kripo und KHK Tjark Wolf ist abgetaucht um nachzudenken und niemand kennt seinen Aufenthaltsort.

Femke trifft sich mit ihrer Kollegin Ceylan, die gerade Leiterin der Sonderkommission für organisierte Kriminalität beim LKA geworden ist, wo sie Jagd macht auf rivalisierende Banden, die ihre Finger in Drogen- und Waffengeschäften haben.

Die beiden Frauen bummeln unbeschwert über einen Rummel im Hafengebiet als plötzlich Ceylan blutüberströmt zusammenbricht, irgendjemand hat ihr mit einem Messer in den Rücken gestochen….

Die Vermutung liegt nahe, dass jemand aus dem Bandenmilieu Rache an Ceylan nehmen will und man sie deswegen niedergestochen hat.  Nach dem anfänglichen Schockzustand fängt es bei Femke an zu arbeiten und sie setzt alle Hebel in Bewegung um Tjark ausfindig zu machen, denn sie braucht jetzt dringend jemanden zum Reden, denn Ceylan liegt mit ihrer schweren Verletzung im Koma…

Das Buch „Dünentod“ beginnt aber mit einer ganz anderen Geschichte:  Der fast 30-jährige Maxim Ferner  lebt immer noch bei seinen Eltern, die ihn wegen einer schweren Erkrankung beschützen wollen. Doch Maxim will das nicht mehr, denn er will sich als „gefährlichster Mann Deutschlands“ outen,  in dem er schwer bewaffnet und mit zwei Bomben im Gepäck sich auf eine Nordseefähre begibt, wo er Rache nehmen will an allen Menschen, die ihn sein ganzes Leben lang nur gemobbt und gepeinigt haben.  Als die Fähre unplanmäßig stoppt, gibt es kein Halten mehr für Maxim,  er dringt in das Steuerhaus vor und erschießt den Kapitän und den Steuermann, denn nun gab es auch Maxim nicht mehr,  sondern Charon, der Fährmann, der die Verstorbenen über den Fluss Styx in die Unterwelt geleitet, hatte nun das Ruder übernommen!

Wie die beiden Handlungsstränge zusammenkommen, erzähle ich hier bestimmt nicht, denn dieses Buch fesselt einen von der ersten Seite an und das bleibt so bis zum dramatischen Ende. Der Autor hat hier ein Alptraum-Szenario aufgeschrieben, dass es einem kalt den Rücken runterläuft…..

Fazit: Nach dem spannenden ersten Buch „Dünengrab“  mit den beiden ostfriesischen Ermittlern,  ist dieser neue Fall noch eine Steigerung in Sachen Spannung, aber auch mit einem kleinen “open end”, was auf weitere Fälle hoffen läßt.

 

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Bevor man anfängt zu lesen, sollte man sich das wirklich toll gestaltete Cover  des neuen Mamma-Carlotta-Krimis einmal ansehen. Die Möwe im Vordergrund ist lebensecht gelungen. Auch was an den Fallschirmen zu Boden segelt passt hervorragend in die Küstenlandschaft und zum Inhalt des neuen Taschenbuchs „Strandläufer“.  Der Titel ist doppeldeutig angelegt  und man findet zwischen der eigentlichen Handlung eine Art tierisches Beobachtungsprotokoll, das sich herrlich in die Geschichte einfügt!

Der Kriminalhauptkommissar Erik Wolf hat mal wieder Besuch auf Sylt von seiner italienischen Schwiegermutter Carlotta. Sie hat die Küche der Familie Wolf wie üblich übernommen und bekocht Freunde und Familienmitglieder zu der mittlerweile auch Wiebke Reimers, die rothaarige Reporterin und neue Liebe von Erik gehört.

Das Gästezimmer des Hauses ist an Wiebkes beste Freundin Larissa vergeben, denn diese ist nach dem Tod ihrer Eltern verarmt und musste von heute auf morgen ihr Luxusleben aufgeben, was ihr sichtlich schwer fällt, denn sie muss sich jetzt mit einem Kellnerjob über Wasser halten.  Eines schönen Tages steht Larissas Onkel und Weltenbummler Paul vor der Tür, der ihr seelischen Beistand leisten will und er zieht ins Gästehaus auf dem Nachbargrundstück.  Und genau dieser Mann macht vom ersten Augenblick an Mamma Carlotta schöne Augen, was ihr anfangs nicht schicklich erscheint, doch sie kann sich seinem Charme nicht entziehen und bald nennt sie ihn bereits liebevoll Paolino.

Auch Erik und sein Kollege Sören haben wieder alle Händevoll zu tun: Per Zufall wird ein seit langem verschollenes wertvolles Gemälde entdeckt, das bei einem Kunstraub gestohlen wurde und nun muss dieser alte Fall wieder neu aufgerollt werden und so muss in manchen Sylter Kellern und Dachböden nach Hinweisen gesucht werden.

Der Tod eines bekannten Talkmasters kommt hinzu und muss untersucht werden, er galt als Kunstliebhaber.  Hängen diese beiden Fälle zusammen?  Die Ermittlungen laufen schleppend und dann besteht auch noch die Gefahr, dass ein ausgebrochener Mörder sich nach Sylt durchschlagen könnte……

Fazit: Es geht wieder turbulent auf der Insel zu und ganz besonders das Gefühlsleben von Mamma Carlotta gerät durch Paolino ins Wanken, was zu einem ganz besonderen Lesespaß führt!

 

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Folge 4  der E-Book bzw. Hörbuchserie „Die Axt

Da ich die vorherigen Folgen nicht kenne, bin ich mal gespannt, ob man sie vorher gehört haben muss, um hier dem Inhalt folgen zu können:

Das Hörbuch beginnt so: “Mein Name ist Christian Morgenstern, kurz Chris“.  Man erfährt, dass er durch eine schwere Kopfverletzung seinen Dienst als Polizist in Potsdam quittiert hat und nun als Privatdetektiv arbeitet.

Chris bester Freund heißt Knut und ab und zu arbeitet er als Komparse beim Film.  Und zu diesen Dreharbeiten wird Chris gerufen, denn Knuts Freundin Evelyn wurde Augenzeugin bei einem Mord am Set. Nachdem sie völlig verstört ihre Aussage beim ermittelnden Beamten, einem ehemaligen Kollegen von Chris, gemacht hat, veranlasst dieser, dass Knut und Evelyn auf Präsidium gefahren werden. Chris fährt mit seinem Wagen hinterher. Als er hinter eine Kurve fast auf den Wagen der Drei aufgefahren wäre, da dieser abrupt gestoppt hat, wird es brenzlich, denn ein weiterer Wagen steht auf der Straße und daraus heraus wird auf den Polizeiwagen geschossen…..

Im Verlauf fallen noch weitere Schüsse und Chris, Knut und Evelyn müssen sich vor einer Schar Verfolger retten, die jedoch in Polizeikreisen Informanten haben müssen, denn egal wo sie sich verstecken, die Schergen sind kurze Zeit später wieder vor Ort und es fallen erneut Schüsse…..

In den 73 Minuten dieser Krimi-Lesung bin ich mehrmals zusammengezuckt und habe mich reflexartig geduckt, denn neben den Worten von Olaf Reitz vernimmt man als Zuhörer auch Schüsse und andere Geräusche, die die Handlung untermalen, was ich bisher nur aus Hörspielen kannte.

Die Geräuschkulisse ist gut in die Handlung eingepasst und obwohl am Ende der Geschichte jemand auftaucht, den wohl nur die Hörer der vorherigen Folgen kennen, ist die Haupthandlung abgeschlossen und nur ein Teil gibt Hinweise auf weitere Folgen.

Fazit: Unterhaltsames Krimi-Hörbuch mit integrierter Geräuschkulisse, die die Hetzjagd durch Potsdam akustisch noch unterstreicht!

 

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Ein Jahr ist vergangen seit Saga Norén und Martin Rohde zusammen den „Brückenmord“ aufgeklärt haben, der die Zusammenarbeit der schwedischen und dänischen Polizei notwendig machte.

Natürlich ist bei „Die Brücke – Transit in den Tod – Staffel 2 “ wieder die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden der Ausgangspunkt des Geschehens:

Ein offenbar führerloses Schiff rammt die Brücke. Es werden fünf  junge Menschen in sehr schlechter körperlicher Verfassung unter Deck vorgefunden. Sie sind allesamt angekettet und offensichtlich vorher entführt worden. Es handelt sich dabei um drei Männer und zwei Frauen.  Von der Besatzung fehlt jede Spur.  Agnus Steenburg ist der Eigner des Schiffes.

Die Fünf, die aus Schweden und Dänemark stammen,  werden im Krankenhaus untersucht und sofort isoliert, denn sie leiden alle an der Lungenpest!

Im Internet werden Botschaften von einer Gruppe verbreitet, die sich mit Tierköpfen maskiert. Sie prangern Umweltvergehen an und wollen endlich den nötigen, aber immer wieder von den Politikern nach hinten geschobenem Klimaschutz.

Ein Junge wird in der Schule gemobbt. Daraufhin steckt er sich vor laufender Handycamera selbst in Brand.  Sein großer Bruder arbeitet im Krankenhaus und gehört zu der „Tiergruppe“.

Menschen werden durch die „Tiergruppe“ vergiftet. Es werden Früchte mit dem Lungenpestvirus infiziert und überall wo die Gruppe tätig war, hinterlassen sie ein Froschsymbol.

Saga und Martin werden wieder ein Team und sie bekommen zwei Mitarbeiter zur Unterstützung, denn sie haben es diesmal mit einem knallharten Gegner zu tun.

Im Verlauf rücken immer wieder der Eigentümer des Schiffs Markus Steenberg, die totkranke Besitzerin einer Chemiefirma und ein Pharmaunternehmen in den Fokus der Ermittlungen.

Neben den aufreibenden Ermittlungen ist auch im Privatleben der beiden Ermittler einiges passiert und so wohnt Saga seit einigen Monaten mit einem Mann zusammen,  Martin dagegen lebt getrennt und er nimmt Kontakt mit dem Mörder seines Sohnes auf….

Während Saga und Martin immer noch mit ihren privaten Problemen zu kämpfen haben, scheint sich dann in der letzten Folge ein Schuldiger gefunden zu haben, doch Saga ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden und stößt auf Ungereimtheiten und dann geht alles Schlag auf Schlag und die Staffel endet mit einen Knall.

Als Bonus gibt es noch Interviews mit den Darstellern, wo man z.B. erfährt, wieviel von der Rolle im wirklichen Leben der Schauspieler verankert ist.

Anfangs waren der verzwickte Fall, der Horrorszenarien beinhaltet und die private Problematik der beiden Ermittler noch interessant und teils wieder zum Schmunzeln durch die tolle Darstellung der Saga, aber die Spannung verliert sich etwas und deshalb favorisiere ich „Die Brücke – Staffel 1

 

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Wer britische Krimiserien liebt, der kommt an Inspector Lewis und Sergent Hathaway nicht vorbei. Und das ist auch gut so, denn die Serie geht hier in Deutschland mittlerweile in die sechste Staffel!

Auch diesmal steht der Campus als Kulisse zur Verfügung, aber auch in imponsanten Herrenhäusern und im Botanischen Garten wurde gedreht und die beiden Ermittler haben wieder so einige Nüsse zu knacken, bevor sie sich zum Bier im Pub treffen können:

Fall 1 – Gefangen im Netz

Gleich zu Anfang der Folge wird bei einer Polizeirazzia eine riesige Haschplantage gefunden und Lewis und Hathaway verstellen einem Flüchtigen den Weg. Dann wird die Professorin Miranda Thornton tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Alles sieht auf den ersten Blick nach Selbstmord aus, doch Lewis hat da so seine Bedenken und die Ermittlungen führen zu einer Internetplattform mit dem schönen Namen „Heart and Soul“…

Fall 2 – Das Rätsel des Genies

Während der Landschaftspflege zwischen wuchernden Rhododendren wird eine Leiche entdeckt, die rituell bestattet wurde. Der Tote ist Professor Murry Hawes, der unter vorgehaltener Hand als Genie galt und anscheinend erschlagen wurde. Diesmal bekommen Lewis und Hathaway Hilfe von einer Art Miss Marple, die ständig ihren Weg kreuzt und den Mörder ihres Sohnes sucht….

Fall 3 – Heimliche Spiele
Dieser Fall ist etwas pikant. Die 18-jährige Jessica vertritt eine Freundin beim Babysitten. Als die Adams wieder nach Hause kommen finden sie Jessica nur mit Unterwäsche bekleidet und an den Armen ans Bett gefesselt, ermordet auf. Bald wird ein junger Mann mit Pfeilen durchbohrt am Flussufer gefunden. Er gehörte zu Jessicas Bekanntenkreis. Die Spur führt zu einer Fotokünstlerin bei der Jessica für Bondage-Fotos Modell stand….

Fall 4 – Der unauslöschliche Makel
An der Uni in Oxford hält Professor Yelland einen sehr gewagten Vortrag über „Warum tuen Menschen Böses, ist es eventuell genetisch vorbestimmt“. Es kommt zu einer Demonstration gegen seine Thesen und er wird öffentlich angegangen. Nach einem feuchtfröhlichen Abendessen wird der Professor noch von zwei Personen in sein Hotel begleitet. Kurze Zeit später ist er tot, denn man ihn mit seiner Krawatte erdrosselt…..

Obwohl ich bei der imposanten baulichen Kulisse immer das Gefühl habe, ich werde in eine andere Zeitepoche versetzt, sind die Fälle von „Lewis, Staffel 6 “ auch wieder am Puls der Zeit und führen u.a. ins Internet, zu Dating-Agenturen oder zu pikanten Fesselspielen.  Auch die zwischenmenschlichen Kabbeleien der beiden Ermittler sind weiterhin präsent und man wird nicht müde, ihnen zuzusehen und ich hoffe auf weitere interessante Fälle.

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24 ganz unterschiedliche Krimis erwarten den Leser hier. 

Das Cover verspricht blauen Himmel, Strand und …… Große Verbrechen aus Schleswig-Holstein. 

Nach dem Lesen des Buches hatte ich die Idee, dass man es auch als Reiseführer nehmen könnte, denn wer Schleswig-Holstein und seine Landschaft noch nicht kennt, hätte mit den Tatorten wie Ahrensburg, Amrum, Bad Segeberg, Dahme, Fehmarn, Flensburg, Föhr, Friedrichs­koog, Glückstadt, Haithabu, Hallig Hooge, Heide, Helgoland, Husum, Itze­hoe, Kiel, Laboe, Lübeck, Oldenburg/Holstein, St. Margarethen, St. Peter-Ording und Sylt doch gleich Anlaufpunkte, wohin man mal einen Ausflug machen könnte.

Die Kurzkrimis haben eins gemeinsam, denn sie sind unter dem Motto des Buches „SCHÖNER MORDEN IM NORDEN“ zusammengefasst und bilden ein durchweg spannendes Taschenbuch.

Dies soll nur ein ganz kleiner Einblick sein, damit man eine Vorstellung hat,  was einen hier erwartet:

Auf Hallig Hooge ist in der Nachsaison ein Pärchen gestrandet, dass unbedingt für einige Tage hier übernachten möchte und eine Bleibe sucht, sie findet und dann doch für immer auf Insel bleibt!?

In Oldenburg begegnen wir dem arbeitslosen Ozman, der an einen Arbeitgeber gerät, der ihn nicht sonderlich achtet und ihn immer nur abfällig Ali nennt. Eines schönen Tages wird dem Arbeitgeber diese Nichtachtung noch teuer zu stehen kommen! Hier hat mir besonders das Telefonat am Ende der Geschichte gefallen….

Oder es geht zu den Ausgrabungsstätten der Wikinger nach Haithabu, wo auf einmal nach ganz vielen Jahren einem Wissenschaftler ein überzähliger Fingerknochen zum Verhängnis wird….

In Friedrichskoog begegnen wird dem rasenden Reporter Marc Detlefsen, der immer auf der Suche nach einer Schlagzeile ist und wenn auch mal Nachrichtenflaute besteht, schafft er es trotzdem immer wieder eine Exklusivstory an Land zu ziehen, denn er hat ein Geheimnis und das befindet sich in einer kleinen Flasche…..

Die Kriminalgeschichten aus der Feder von Eva Almstädt, Richard Birkefeld, Oliver Buslau, Anke Clausen, Heike Denzau, Christiane Franke, Kurt Geisler, Gunter Gerlach, Frank Göhre, Marina Heib, Britta Heitmann, Michael Koglin, Regine Kölpin, Tatjana Kruse, Cornelia Kuhnert, Bernd Mannhardt, Michael Mehrgardt, Hannes Nygaard, Gisa Pauly, Reinhard Pelte, Hardy Pundt, Jobst Schlennstedt, Sabine Trinkaus und Wimmer Wilkenloh haben alle etwas Besonderes zu bieten, denn es wird grausam, düster, hinterhältig, schwarzhumorig, selbstmörderisch oder ganz still,  wenn die Mörder auf die Pirsch gehen und sich ihren Opfern nähern…..

Beim Lesen über Wind und Wetter und die schönen Gegenden hat man Lust auf Tee mit Kluntjes und ein prasselndes Kaminfeuer oder Sehnsucht nach einem Strandkorb, wo man dann genüsslich in diesem Buch lesen kann.

Fazit: Mörderisch gute Kurzgeschichtensammlung!

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