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Ich habe erst ein wenig überlegt, ob diese DVD-Reihe etwas für Krimifans ist, aber nachdem ich alle 13 Teile angesehen habe, bin ich mir sicher, auch Dokumentationen sind wie Krimis und diese Reihe führt sogar an Krimi-Schauplätze, die in vielen Büchern vorkommen.

Was haben die Städte, Rom, London, Paris, New York , Berlin, Neapel oder auch Bukarest gemeinsam? Man kennt ihre Sehenswürdigkeiten wie das Colloseum oder das Brandenburger Tor, aber was sich im Untergrund befindet wissen die wenigsten Menschen.

Von Berlin  wusste ich, dass es eine „Unterwelt“ gibt, die sich aus vielen Kilometern Tunnelsystemen und Bunkeranlagen zusammensetzt.  Durch einem dieser Bunker, der  als Luftschutzbunker dienen sollte  und der sich mitten in der Stadt befindet, habe ich einmal eine Führung mitgemacht.  Der unscheinbare Eingang in einem Parkhaus führte in einen Bunker, der Menschen nach einem Atomschlag Schutz bieten sollte.  Die Eindrücke, die ich dort gewonnen habe waren dermaßen bedrückend und gruselig, dass ich froh war als ich wieder an der Erdoberfläche angekommen war.

„Unter den Metropolen“ führt genau in diese Unterwelten und berichtet über Drogen-, Alkohol- und Menschenhandel, Schmuggel und vieles mehr. Die Reihe gibt Einblick in die Sagen und Mythen über Graf Dracula, der in Rumänien unter dem Namen Vlad der Fähler  sieben lange Jahre Angst und Schrecken verbreitet hat.  Während einer Schlacht soll er von seinen Feinden enthauptet worden sein, doch in seiner offiziellen Grabstätte fanden die Wissenschaftlicher nur einige wertvolle Kleidungsstücke und seinen Ring, aber keine sterblichen Überreste, was die Sagen und Mythen über ihn noch anfeuert.

Ein anderer Teil der Serie berichtet über die Entstehung der Freimauer und genau diese Gruppierung spielt ja in den Dan Brown Thrillern eine große Rolle.

Auch die schottische Hauptstadt Edinburgh hat einen gruseligen Untergrund. Unter der heutigen Stadt gibt es seit einigen Jahrhunderten eine zweite Stadt. Dort lebten die Armen und es florierte eine sündige Stadt, die aus Prostitution und Whiskybrennereien mit daraus resultierendem Schmuggel bestand. Mörder und Diebe trieben ihr Unwesen und es war die Zeit der sogenannten Bodysnatcher, die für die medizinische Forschung Leichen besorgten und das auf die eine oder andere Weise. Prostituierte und Alleinreisende verschwanden dann schon mal auf Nimmerwiedersehen……

Ich denke dieser kleine Einblick ist Anreiz genug um Interessierte auf den Geschmack zu bringen und sich die erste Staffel von „Unter den Metropolen “ selbst anzusehen. Ich habe viel Wissenswertes und Erstaunliches erfahren und wie in einem guten Krimi gab es Spannung, Gänsehautfeeling zum Schluss wurden viele Rätsel gelöst.

 

Fazit: Diese Doku-Reihe steht für spannende Unterhaltung

 

 

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Lemfeld, ein alter Steinkreis und mittendrin ein Scheiterhaufen und eine brennende Frau.  Derjenige, der das Feuer gelegt hat, hält die junge Frau für eine Hexe…

Wer jetzt denkt wir befinden uns im tiefen Mittelalter, der irrt.  Dies ist der Tatort eines Verbrechens zur Jetztzeit und die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron und die Kripobeamten müssen einen Mörder fassen, der am Tatort sogar eine Nachricht hinterlassen hat und zwar: Für immer, A.G.

In Lemfeld gab es zu grauer Vorzeit tatsächlich Hexenverbrennungen an diesem alten Steinkreis und es gab einen Schafrichter mit Namen August Gießenbier, der laut Überlieferungen mit einem Fluch belegt wurde, da er sogar einen Geistlichen exekutiert hat. Im  Stadtarchiv gibt  eine Ausstellung zu diesem Thema und im Museum  noch einige schaurige Folterinstrumente aus dieser Zeit zu bestaunen.

Die Ermittlungen,  nachdem die junge Frau identifiziert wurde,  führen zuerst zu einer Gruppe von jungen Leuten, zu der auch das Opfer gehörte.  Sie alle beschäftigen sich mit Wicca, einer Naturreligion.  Die Wicca sehen sich als Hexen an, die Heilkunde,  Magie und Rituale praktizieren, die aber nur auf das Gute im Menschen zielen.

Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass die junge Frau auch noch vor ihrem Tod gefoltert wurde, auf den Röntgenaufnahmen kann man den Einsatz von Daumenschrauben erkennen und diese müssen aus einem bestimmten Material gewesen sein, denn davon gibt es Rückstände.

Eine weitere Spur führt in einen vornehmen SM-Club, wo Nachbildungen von solchen Folterinstrumenten stehen. Da die Folterinstrumente sehr naturgetreu gebaut sind, richtig sich das Augenmerk der Ermittlungen auf den Tischler, der ein großer Künstler auf diesem Gebiet ist.

Dann gibt es wieder ein Todesopfer und sie gehörte auch zu dem Wicca-Kreis. Zur Vorsicht werden alle aus der Gruppe überwacht, denn der Mörder scheint es auf alle Mitglieder abgesehen zu haben.

Da der Täter schlecht auszumachen ist, versucht Alexndra von Stietencron ihn durch eine Zeitungsmeldung zu provozieren und ihn dann aus seinem Versteck zu locken, was  fatale Folgen hat und Alexandra gerät selbst in Lebensgefahr.

Nach dem „Purpurdrachen“ hat Sven Koch mit „Brennen muss die Hexe“ wieder einen sehr spannenden Krimi geschrieben. Das Thema Hexen und alte Foltermethoden in die Neuzeit zu bringen ist ihm sehr gut gelungen und auch die Geschichte warum dieser Mörder auf diese grausame Weise Menschen tötet, ist in die Handlung mit eingebunden und rundet das ganze Buch ab. Das hat mir so gut gefallen, dass es ich in einem Rutsch durchgelesen habe.

Fazit: Diesen Krimi sollte man nicht verpassen.

Leseprobe Brennen muss die Hexe

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Die Öresundbrücke verbindet bekanntlich Dänemark mit Schweden. In dieser fünfteiligen Krimiserie ereignet sich ein Todesfall mitten auf der Brücke. Dort liegt eine tote Frau. Da nicht genau die Zuständigkeit der Länder zu ermitteln ist, werden von schwedischer Seite die Polizistin Saga Noren und aus Dänemark Martin Röder auf die Brücke zum Ermitteln geschickt. Vor Ort stellt sich heraus, dass die Frau in zwei Teile geteilt wurde und bei der späteren Obduktion wird dann klar, Ober- und Unterteil der Toten passen nicht zusammen. Durch umfangreiche Ermittlungen wird dann klar, ein Teil gehört zu einer schwedischen Politikerin und das andere zu einer dänischen Prostituierten.

Länderübergreifend soll ermittelt werden und Saga Noren und Martin Röder als Duo zusammenarbeiten, was etwas schwierig ist, da Saga eine etwas merkwürdig anmutende Art hat und zwischenmenschliches Miteinander nicht ihre Stärke ist und dadurch eckt sie öfters an.  Martin Röder dagegen ist dem weiblichen Geschlecht sehr zugetan, was auch nicht immer einfach für die Zusammenarbeit ist und so müssen die zwei erst einen Weg finden um miteinander arbeiten zu können.

Die  Morde an den beiden Frauen sind erst der Anfang einer Reihe von schlimmen Todesfällen und die Ermittler haben es mit einem durchtriebenen und sehr intelligenten Mörder zu tun.  Er sucht Kontakt bei einem Zeitungsreporter und will ihn als sein Sprachrohr,  um die Leser auf  Missstände wie z.B. Obdachlosigkeit  aufmerksam zu machen.  Anfangs ist der Reporter noch an der Sache interessiert, doch als dieser nicht mehr mitspielen will, endet das nicht gut.

Saga und Martin müssen sich die Frage stellen, was treibt einen Menschen dazu, solche Dinge zu tun. Sie haben dann den einen oder anderen Verdächtigen, aber immer wieder sind sie auf der falschen Spur und erst ganz am Ende der Serie kristallisiert sich heraus, dass der Täter auf einem Rachefeldzug ist und er erst dann mit den Morden aufhört, wenn er seinem eigentlichen Opfer Auge in Auge gegenüber steht.

Durch die eigenwillige Art von Sage Noren gibt es dann und wann auch mal etwas zum Schmunzeln in diesem düsteren Krimi.  Die Filmmusik ist sehr ansprechend und geht ins Ohr.  Der Titel „Die Brücke – Transit in den Tod“ erklärt sich dann ganz am Schluss der Folgen und ist wirklich gut gewählt. Es bleibt zu hoffen, dass es noch weitere solch spannende Fälle mit den beiden Ermittlern gibt und sie zu einen  neuen Dream-Team werden, dass länderübergreifende Fälle bearbeitet.

 

Fazit: Fünf Folgen spannende Unterhaltung aus dem hohen Norden

 

 

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Die Dorfidylle am Dümmer See täuscht. Kaum bei der neuen Dienststelle angekommen muss sich KOM Kristian Lorinser mit einer verschwundenen Leiche befassen.

In den frühen Morgenstunden nach dem Schützenfest im Ort klingelt bei der Polizei das Telefon und Bauer Hollenberg teilt mit, dass eine Leiche am Denkmal hängt. Als sich KOM Lorinser dann vor Ort ein Bild machen will , ist die Leiche verschwunden zum großen Erstaunen von Bauer Hollenberg, der Stein und Bein schwört er habe Thorsten Boese hier am Denkmal hängend vorgefunden. Die Umgebung wird abgesucht, aber von der Leiche keine Spur, nur ein Strick hängt noch am Denkmal, so dass Lorinser dem Bauern glaubt und so fängt er an nachzuforschen, ob besagter Thorsten Boese wirklich tot ist.

Der Vater von Thorsten Boese ist ein schwieriger und verbitterter Mann und die Befragung ergibt, dass er seinen Adoptivsohn am Tag vorher kurz vor Mitternacht gesehen habe.  Er sei in seinem Porsche davongefahren und bisher habe er ihn nicht wieder gesehen.

Auch auf der Arbeit bei der Bank ist der Gesuchte nicht erschienen und der Porsche und sein Fahrer wurden zuletzt beim Tanken im Ort gesehen und dann verliert sich seine Spur.

Da Thorsten Boese als Playboy des Ortes bekannt ist und er auch eine junge Frau geschwängert zu haben scheint, könnte er gut sein, dass er sich aus dem Staub gemacht hat um sich vor der Verantwortung zu drücken.  Doch KOM Lorinser beschleicht der Verdacht, dass doch etwas Schlimmeres mit Thorsten Boese passiert sein könnte, doch die Dorfgemeinschaft hält zusammen und ist nicht gut auf Vater und Sohn Boese zu sprechen.

Lange Zeit tappt KOM Lorinser im Trüben und wird schon von seinen Kollegen wegen seiner Hartnäckigkeit belächelt  und zu guter Letzt von seiner Vorgesetzten vom Fall abgezogen, da sie nicht an ein Verbrechen glaubt, doch dann geht ein Ruck durch den Ort und die Polizei, denn es wird eine Leiche in einer Güllegrube gefunden und es könnte der seit geraumer Zeit gesucht Dorfplayboy sein.

 

In diesem Dorf bzw. Gegend hat man es als Außenstehender nicht leicht und als neuer Polizist schon gar nicht, denn hier werden die entscheidenden Strippen noch im Dunkeln gezogen und Informationen werden nur spärlich preisgegeben.  Ein düsterer Krimi, genau wie das Moor, das man in dieser Gegend findet.

Fazit: “Bitteres Blut” ist ein durchaus lesenswerter Krimi

 

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Da in Deutschland nicht alle Folgen chronologisch übersetzt und gesendet wurden ist diese vierteilige DVD-Sammlung ein Zusammenschnitt aus mehreren Jahren. Doch das spielt bei dem altbekannten und nach vielen Folgen in Deutschland beliebten britischen Ermittler Inspector Tom Barnaby keine Rolle, denn jede Folge dieser Serie  ist sehr unterhaltsam und kommt in den meisten Fällen ohne Einsatz von Schusswaffen von Seiten der Polizei aus , außerdem ist  mit John Nettles der Part des Inspector Barnaby perfekt besetzt. Und ob nun allein oder mit Unterstützung eines jüngeren Kollegen, aufgeklärt hat der Inspector noch immer alle Fälle, auf die eine oder andere Weise.

In der Vielzahl der Ermittler ist Inspector Barnaby eine feste Instanz und aus der Krimilandschaft nicht mehr wegzudenken. Und das ist auch gut so, dann jede Folge aus  dem fiktiven Midsummer und seiner ländlichen Idylle ist immer wieder gute Unterhaltung, denn es gibt auch immer wieder etwas zum Schmunzeln und wenn Inspector  Barnaby ermittelt.

 

Ganz in Rot:

Cully, die Tochter von Inspector Barnaby will heiraten. Während der turbulenten Hochzeitsvorbereitungen muss der Brautvater  einen Mord in den höheren Kreisen aufklären. Genauer gesagt, ist auf der Hochzeit eines Earls die Brautjungfer erstochen worden. Die Befragungen gestalten sich schwierig, da polizeiliche Ermittlungen als lästig angesehen werden in diesen Kreisen. Doch Barnaby lässt sich nicht beirren und bald stellt sich heraus, dass die Brautjungfer mal mit dem Bräutigam liiert gewesen ist. Ist es ein Mord aus Eifersucht?

 

Mord mit Rendite:

Einige Frauen der Dorfgemeinschaft haben sich zu einem Buchclub zusammen getan. Doch mit Büchern hat dieser Club wenig zu tun, denn die Damen spekulieren an der Börse und dass mit hohem Gewinn. Niemand soll davon erfahren. Doch das ändert sich schlagartig, als die Clubvorsitzende erschlagen in ihrem Haus aufgefunden wird.

 

Der Tod und die Lady:

Die verarmte Isabell Hewitt lebt immer noch im Glanz ihrer früheren Zeit. Als sie und ein guter Bekannter einen Ausflug machen, werden beide erschlagen. Auf der Trauerfeier erscheinen dann bekannte Persönlichkeiten und es wird ein rauschendes Abschiedsfest und man munkelt, dass doch etwas zu vererben war….

 

Der Tod malt mit:

Während eines Malkurses, an dem auch die Frau von Inspector Barnaby teilnimmt, wird eine ältere Kurteilnehmerin ermordet aufgefunden. Bei der Obduktion stellt sich heraus, alt war die Dame nicht, sondern um die 30 Jahre alt und sie war undercover für die Polizei tätig……

Fazit: „Inspector Barnaby“ ist aus der Vielfalt der Ermittler nicht mehr wegzudenken und es kommt nie Langeweile auf

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Nele Neuhaus goes Amerika. Wie man auf der Homepage von Frau Neuhaus erfährt, ist dies eigentlich ihr erster Krimi, den sie geschrieben hat und alle anderen aus dem Taunus folgten diesem nach. Das Hörbuch „Unter Haien“ wird sehr gekonnt von Oliver Striebeck vorgelesen und der Spannungsfaden reißt nicht ab.  Für alle Nele-Neuhaus-Fans ein Muss und für alle, die es noch werden wollen sind einige Stunden tolle Krimiunterhaltung garantiert.

Zum Inhalt:   Wie bereits erwähnt, spielt die Geschichte diesmal in Amerika, genauer gesagt in New York. Die Wall Street und die vielen Bankgeschäfte, dass ist das Umfeld, in dem sich Alexandra Sondheim bewegt. Sie ist eine hoch angesehene Mitarbeiterin  der Levy Bank und befasst sich mit Firmenfusionen, bei dem es um sehr viel Geld geht und sie hat schon einige knifflige Coups für sich verbuchen können.

Auf einer Veranstaltung lernt sie den schwerreichen Geschäftsmann Sergio Vitali kennen und sie wird in seinen Bann gezogen. Trotz Warnungen von allen Seiten, dass er ein gefährlicher Mann mit zwielichtigen Geschäftsgebaren ist und auch im Verdacht steht über Leichen zu gehen, lässt sie sich mit ihm ein und wird seine Geliebte. Und auf die Gerüchte angesprochen, schwört er ihr hoch und heilig, dass an den Gerüchten nichts dran sei und er nun mal viele Neider in seinem Umfeld habe.

Sergio nimmt Alex mit zu einer wichtigen Veranstaltung und dort macht er sie mit dem Bürgermeister von New York bekannt. Dieser hat es sich zu seiner Lebensaufgabe gemacht, die Machenschaften von Sergio aufzudecken und ihn vor Gericht zu stellen. Doch davon weiß Alex zu der Zeit noch nichts und sie glaubt den Beteuerungen von Sergios, er habe nichts Unrechtes getan.

Doch dann kommt sie an Unterlagen, die beweisen, dass Sergio sie gelogen hat und er doch einige dunkle Geschäfte laufen hat. Mit diesem Wissen wendet sie sich heimlich  an den Bürgermeister, der ihr verspricht sich der Sache anzunehmen und alles vertraulich  zu behandeln. Doch Sergio hat überall seine Spitzel und irgendwie erfährt er von der Sache und er sinnt auf Rache und kurze Zeit später explodiert eine Autobombe und es gibt viele Tote……

Hörprobe Unter Haien

Auch das Hörbuch von Nele Neuhaus: “Wer Wind sät” ist sehr hörenswert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Atem von Mo Hayder

Na ja, den Atem hat mir dieses Hörbuch nicht geraubt. Eigentlich ist man von Mo Hayer andere Sachen gewöhnt. Auch fand ich die Handlung nicht unbedingt spannend. Blutig, ja, aber ich hatte den Eindruck, dass dieses Detail nur zum „Aufpeppen“ der Story benutzt wurde.                                      Allein die Vortragsweise von Anneke Kim Sarnau rettet die flache Story. Frau Sarnau schafft es durch ihre Fähigkeit mit vielen Stimmen die Figuren lebendig werden zu lassen und das ist durchaus hörenswert.

Zum Inhalt: In der englischen Ortschaft Barth ist die Geschichte angesiedelt. Im Fokus stehen zwei Schwestern, Zoe und Sally Benedict, die sich allerdings seit vielen Jahren nicht mehr gesehen bzw. ein Wort miteinander gewechselt haben. Doch das ändert sich schlagartig als in Barth  ein junges Mädchen, Lorne Wood,  vermisst und dann tot aufgefunden wird. Alles deutet auf ein Sexualverbrechen hin, denn sie wird nackt und in einer  bizarren Stellung und mit einem Tennisball im Mund, der ihr den „Atem“ geraubt hat, aufgefunden.

DCI Zoe Benedict von der Polizei ist die ermittelnde Beamtin in diesem Fall.

Sallys 15-jährige Tochter Millie kannte die Tote und der Freund der Toten gehört zu ihrer Clique. Da aber niemand wissen durfte, das Lorne einen Freund hat, hielt das Paar das geheim. Mit dieser Information geht Millie und der Rest der Clique zu ihrer Tante Zoe, die dann den Jungen verhört  und sein Alibi überprüft.

Es stellt sich heraus dass die Tote unbedingt Model werden wollte und sich bei diversen Agenturen vorgestellt hat, worunter auch einige nicht ganz astreine Adressen waren.

Sally arbeitet als eine von mehreren Putzfrauen für einen halbseidenen Typen, der im Verdacht steht illegale Pornos zu drehen und er soll sich seine Darstellerinnen bei verschiedenen etwas anrüchigen Agenturen besorgt haben. War die Tote eine davon?

Während der Ermittlungen stoßen dann die Schwestern zwangläufig aufeinander und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit trägt dazu bei, dass die beiden nun doch öfters Kontakt zu einander haben.

Fazit: Anneke Kim Sarnau Vortragskunst macht das Hörbuch „Atem“ hörenswert                       Hörprobe Atem

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Also wenn Simon Jäger es nicht mehrfach vorgelesen hätte, dass dieser Krimi in Lüneburg und Umgebung spielt, würde ich denken, ich befände mich in einem amerikanischen Thriller á la Hannibal Lector. Schaurig und gruselig ist diese Geschichte und sie  geht unter die Haut.

Ach ja, mit der Haut der Toten, da stellt der Mörder in dem Hörbuch „Bleicher Tod“ so einiges an und quält damit seine Opfer und lässt sie lange leiden, denn er bearbeitet sie mit einer ätzenden Substanz und die Toten sehen dann auch, als hätte man sie gebleicht.  Grrrrr, kaum vorstellbar.

Noch einmal zurück zum „Vorleser“ Simon Jäger, der ja auch ein bekannter Synchronsprecher, z.B. von Matt Damon ist. Seiner besonderen Art des Vorlesens ist es zu verdanken, dass man als Zuhörer gebannt vor dem CD-Player verharrt um der weiteren Handlung zu folgen.

Zum Inhalt:

Die junge 18-jährige Daniela Gerstein wird seit einem Monat vermisst. Die Polizei hat keine Anhaltspunkte, wo sie sich aufhalten könnte. So engagieren die Eltern einen Privatdetektiv, der früher selbst beim BKA als Ermittler tätig gewesen ist und somit eine andere Vorgehensweise hat als die Polizei. Er wird auch auf dem PC von Daniela fündig, denn sie scheint etwas gewagte Bilder von sich ins Netz gestellt zu haben und die Spur führt zu einem Fotografen, der solche Bilder macht.

Dann wird in einer ehemaligen Mastanlage eine völlig entstellte Leiche gefunden. Ist das Daniela?

Parallel zu dieser Handlung wird  die Leidensgesichte einer Frau erzählt, die seit geraumer Zeit unter ihrem brutalen Ehemann zu leiden hat und der sie bereits einige Male krankenhausreif geschlagen hat. Zu dem letzten Angriff auf sie war es gekommen, als sie einen Blick auf „sein abgeschlossenes Reich“ werfen konnte und dort beängstigende Dinge gesehen hat. Diesmal will sie mit Hilfe einer jungen Polizistin die räumliche Trennung von ihrem Mann erwirken, was allerdings in einer Katastrophe endet…

Beide Geschichte verweben sich dann am Ende und durch die raffinierte Erzählkunst des Autors schwankt der Zuhörer hin und her, wer nun am Ende der richtige Täter ist.

Fazit: Mehrere Stunden spannende Unterhaltung sind hier garantiert.

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Ebenso beachtenswert das vorherige Hörbuch von Andreas Winkelmann:  Blinder Instinkt

 

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Ich habe schon lange bei einem Krimi nicht mehr so gelacht. Bei diesem Film passt alles perfekt zusammen, die Besetzung, die Landschaft, die Handlung und am besten sind die Dialoggefechte zwischen den Hauptdarstellern. Und das sind in diesem Fall Brendan Gleeson als „The Guard“ Garry Boyle und Don Cheadle als schwarzer  FBI-Agent Wendell  Everett.

Die Handlung spielt in Conemara einer idyllischen Gegeng in Irland, in der es kaum Kriminalität gibt und wenn dann weiß der unbestechliche, aber auf seine Art Dienst tuende Sergent Gary Boyle bestens darüber Bescheid. Doch das sollte sich mit Antritt seines neuen Kollegen ändern. Ein anonymer Anrufer meldet einen Mord und dann sollen auch noch Drogenschmuggler in der Gegend sein und sie sollen in den nächsten Tagen eine große Ladung Kokain im Wert von einigen Millionen Dollar in Empfang nehmen wollen. Aus diesem Grunde schickt das FBI ihren Agenten Wendell Everett um die Schmuggler dingfest zu machen.

Bei einer einberufenen Dienstbesprechung treffen Sergent Boyle und Agent Everett auf einander und damit fangen die irren Wortgefechte an. Agent Everett unterrichtet die Polizisten über  Identitäten der Drogenschmuggler, als Boyle sich zu Wort meldet und meint: „Ich dachte immer Schwarze sind nur Drogendealer“.  Sein Vorgesetzter ist empört und er soll sich für seine rassistischen Äußerungen bei Agent Everett entschuldigen. Doch Boyle sieht das nicht ein und meint:  „Wofür soll ich mich entschuldigen, ich bin Ire, ich bin mit Rassismus aufgewachsen“

Als Agent Everett versucht bei Hausbefragungen etwas über die Schmuggler herauszubekommen,  wird im regelmäßig die Tür vor der Nase zugeschlagen, da ihn anscheinend niemand versteht,  es scheinen alle nur Gälisch zu sprechen. Doch Evertt und Boyle müssen sich zwangsläufig zusammenraufen, denn Agent Everett scheint von keinem anderen Polizisten Unterstützung bei seinen Ermittlungen zubekommen, denn die sind alle von den Schmugglern geschmiert und  wenn Informationen  an den FBI-Agenten weitergegeben werden, sind sie falsch.

So kommt es dann zu einem  showdown bei dem  die beiden Ermittler allein gegen die Schmugglerbande antreten müssen und diesmal gibt es nichts zu lachen, denn dieser Film ist nicht als Slapstick-Komödie anzusehen.  Obwohl witzige gepfeffert Dialoge zum Einsatz kommen, bleibt es doch ein Krimi.

Fazit: Trotz Krimihandlung, ist hier auch herzhaftes  Lachen angesagt

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Dies Hörbuch  erzählt die Vorgeschichte, zu der kürzlich vorgestellten DVD-Sammlung „Luther“.

Das Hörbuch „Luther: Die Drohung“ endet dort, wo die Verfilmung beginnt. Besonders passend finde ich, dass  der aus dem deutschen Fernsehen bekannte Schauspieler Oliver Strietzel dieses Hörbuch vorliest, denn er ist auch die deutsche Synchronstimme von Idris Elba alias John Luther. Durch seine markante Stimme schafft er eine Atmosphäre, die dazu beiträgt, dass mir teilweise beim Zuhören die Nackenhaare hochstanden.  Gute Nerven sollte man beim Anhören schon haben, denn der Fall hat es wirklich in sich.

Zum Inhalt: John Luther und sein Team werden zu einem grausamen Mord an dem Ehepaar Sarah und Tom Lambert gerufen. Beide wurden regelrecht aufgeschlitzt und das Schlimmste an diesen Morden ist, dass Sarah im 8. Monat schwanger war und man  ihr das Kind aus dem Leib geschnitten hat und das Baby ist verschwunden.

John Luther nimmt dieser Fall sehr mit und er arbeitet ununterbrochen  an der Suche nach dem Baby,  das durchaus noch leben könnte, doch die schelle medizinische Versorgung ist lebensnotwendig und so ist Luther eigentlich nur noch am Arbeiten, worunter seine Ehe sehr leidet.

Eine Spur führt zu einem Typen, der abartige Neigungen hat und einschlägig bekannt ist.  Er beteuert seine Unschuld, doch bei der Durchsuchung seiner Wohnung wird in einem Plastikbeutel ein  abgetrennter Frauenkopf gefunden….

Dann meldet sich ein Mann mit Namen Peter Black bei einem Radiosender und verkündet, er habe das Baby, dass alle suchen…

Die Jagd nach dem Anrufer beginnt, doch der Name ist sicherlich falsch und wo soll man anfangen zu suchen.

Währenddessen geschieht wieder eine Bluttat und Vater, Mutter und Sohn lassen dabei ihr Leben.  Nur  die kleine Tochter kann erst fliehen, doch der Täter holt sie dann doch noch ein und bringt sie in seine Gewalt.  Auf der Flucht vor der Polizei zwingt er das Mädchen beim Radiosender anzurufen und sie muss den Zuhörern mitteilen, dass sie in der Gewalt von Peter Black ist und er sie in einer Kiste vergraben will…

So hier schließt nun genau die DVD-Sammlung an, denn dort verfolgt  Luther genau  diesen Mörder und die Spannung geht weiter….

Fazit: Egal ob verfilmt oder vertont, Neil Cross hat mit John Luther einen neuen Kult-Ermittler erschaffen und es bleibt zu hoffen, dass der Autor noch viele Ideen hat und dieses Hörbuch nicht das einzige über John Luther und seine eigene Art zu ermitteln, bleibt.

Hörprobe Die Drohnung

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