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Devid Striesow  (vielen bekannt als Jan Martensen aus „Bella Block“ oder als neuer “Tatort”-Kommissar)  liest diese Hörbuch, nein eigentlich spielt er es und das passt perfekt zu dieser Krimihandlung, die eine Kombination aus Spannung und schrägem Humor ist. Durch die Mundart bzw. das Plattdeutsch,  das auf Rügen und Umgebung gesprochen wird, würzt der Vorleser seine Vortragsart, die dann die Charaktere so richtig lebendig werden lässt.

Die Handlung in groben Zügen beinhaltet  eine Liebesgeschichte, die Jahre überdauert hat,  einen mysteriösen Todesfall, Erpressung und zu guter Letzt einen tragischen Todesfall.  All dies kombiniert die Aurtorin mit einer gehörigen Portion Humor und ganz viel Augenzwinkern. Einfach nur herrlich!

Henning Zapotek ist Kriminalhauptkommissar. Er hat lange daraufhin gearbeitet um ein Jahr lang Urlaub zu haben und sich seinen großen Traum von einer Reise nach Jan Mayen, einer Insel in der Nähe von Grönland, zu verwirklichen. Aber zuvor muss er noch zum Haus seiner Eltern fahren, das sich in einem kleinen Dörfchen in der Nähe Rügens befindet.

Diese Fahrt lastet sehr auf ihn,  denn seine Vergangenheit holt ihn wieder ein. Er ist vor 27 Jahren durch Flucht in den Westen dort weggegangen und hat seine Jugendliebe Ulrike ohne ein Wort verlassen. Außerdem ist  Ingo, der Mieter bzw. Bewohner von Zapoteks Elternhaus dort erhängt aufgefunden worden.. Mord oder Selbstmord?

Nachdem Zapotek die Nacht in seinem Elternhaus verbracht hat, passieren dort merkwürdige Dinge. Anscheinend ist jemand eingebrochen und hat Ingos Hinterlassenschaft durchsucht. Es wäre Henning wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, aber der Einbrecher hat die alte Katze des Hauses in einem Zimmer eingeschlossen, was diese gar nicht mag, denn das ganze Haus ist und bleibt ihr Revier, dass sie ohne Barrieren betreten oder verlassen kann…

Auch bei Ingos ehemaligen Arbeitgeber Klöwer scheint etwas nicht in Ordnung zu sein, denn Zapotek erfährt von dessen Frau Gitti, das ihr Mann Drohbriefe bekommt…

Der Kontakt Gittis zu Henning Zapotek gefällt dem Ehemann überhaupt nicht und er ist rasend eifersüchtig, was dann zu schweren Verwicklungen und letztendlich den Einsatz der Polizei notwendig macht…

Fazit:  In „Zapotek und die strafende Hand“ treffen Spannung und Humor aufeinander und werden durch den Vorleser zu einem besonderen Hörerlebnis

Hörprobe Zapotek

Das Dorf der Moerder von Elisabeth Herrmann

Irgendwo in Brandenburg fangen eines nachts die Hunde eines  kleinen unscheinbaren Dorfes an zu jaulen bzw. es ist ein herzzerreißendes Wehklagen, was sie anstimmen, denn es ist irgendetwas Schreckliches passiert…

Berlin, 20 Jahre später: Es ist Mai und es sollte ein schöner Tag werden, den eine Kindergartengruppe im Tierpark verbringen wollte. Die Stimmung ist ausgelassen und nach einiger Zeit bleiben sie am Gehege kleiner Schweine, auch Pekaris genannt, stehen und schauen die Tiere an und dann machen die Kinder eine schreckliche Entdeckung: Eines der Schweine hat eine menschliche Hand im Maul…

Die junge engagiert Polizeimeisterin Sanela Beara und ihr Kollege sind die ersten im Tierpark, denn die Erzieherin der Kindergartengruppe hatte einen Notruf abgesetzt und ist gerade dabei die Gruppe zu beruhigen und zusammenzuhalten, denn die Kinder stehen unter Schock.

Als Sanela zu der aufgeregt durcheinander redenden Gruppe von Kindern geht, fängt sie Satzfetzen auf wie: „Das Schwein hatte die blutige Hand im Maul“, „der Clown hatte eine Schubkarre“, „da war eine Kugel, die aussah wie ein Kopf“, „fressen Schweine auch Kin…“

Nachdem der grausige Fund näher untersucht wurde, ist bald klar, das nicht nur eine menschliche Hand  im Futtertrog der Pekaris gelandet war, sondern verschiedene Körperteile einschließlich des Kopfes eines Mannes dort entsorgt werden sollte.

Einige Zeit später gibt es eine geständige Mörderin, doch Sanela und auch der eingeschaltete Psychologe haben da so ihre Bedenken und fangen unabhängig von einander an sich für die Biographie bzw. Herkunft der Mörderin zu interessieren und was sie dann herausfinden, bringt sie selbst in größte Gefahr….

Was für ein Buch! „Das Dorf der Mörder“ ist Nervenkitzel pur! Das ganze Buch hindurch zieht eine unheimliche, nicht fassbare Ahnung, was eine junge Frau zu einer geständigen Mörderin werden lässt.  Aber auch die Auflösung dieses Rätsels wird erst fast am Ende des Buches dem Leser präsentiert und das schafft nicht jeder Autor, so einen Spannungsbogen zu halten!

Fazit:  So müssen Krimis sein! Bitte mehr davon!

 

Die Hörbuchfassung von „Das Dorf der Mörder“ wird von Eva Mattes gelesen, was wirklich eine sehr gute Wahl ist. Frau Mattes ist ja u.a. auch bekannt als Ermittlerin Klara Bluhm aus der „Tatort-Reihe“ und deshalb kennt sie sich ja in diesem Metier gut aus. Durch ihr feinsinniges Vorlesen ist man von der wirklich spannungsgeladenen Handlung gefesselt und es fällt einem sichtlich schwer eine Pause beim Anhören einzulegen und nicht gleich  alle sieben CD’s hintereinander anzuhören.

Fazit: Unbedingt anhören, denn besser kann man sich diesen Thriller nicht vorlesen lassen

 

Hier geht es zu weiteren spannenden Krimis aus der Feder von Elisabeth Herrmann:

Schattengrund

Die letzte Instanz

Die Zeugin der Toten

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Die 20 Monate alte Lucie Hansson ist die Tochter von Leander und Tinka. Sie befindet sich mit ihrer Mutter beim Einkaufen als sie in einem unbeobachteten Moment spurlos verschwindet. Alle Spuren führen ins Nichts und es meldet sich auch kein Entführer und fordert Lösegeld.

Die Ermittlungen leidet Gregor Forsberg von der Abteilung für „Vermisste Personen“, der so einen Fall auch noch nie auf dem Tisch gehabt hat, denn sonst beschäftigt sich die Abteilung eher mit entlaufenen verwirrten älteren Menschen, die meistens nach kurzer Zeit wieder auftauchen. Doch dieser Fall ist ganz anders und auch nach vier Jahren immer noch nicht aufgeklärt.

Die Eltern der kleinen Lucie haben zwar ihre Sachen in Kartons verpackt, aber es vergeht kein Tag, an dem sie nicht an Lucie denken. Und dann passiert es: Leander bekommt von einem Unbekannten eine Nachricht, dass Lucie noch lebt und wenn er weitere Informationen haben will, er im Gegenzug  jemanden töten soll!

Die Eltern fordern von dem Fremden einen Beweis, dass Lucie wirklich noch lebt. Eine kurze Videosequenz auf dem Handy lässt sie Hoffnung schöpfen..

Eine hohe Geldsumme kann den Fremden nicht umstimmen, aber Tinka und Leander  sind sich auf einig, sie werden niemanden töten! Doch dann erhalten sie ein Päckchen und darin befindet sich eine Waffe mit dazugehöriger Munition….

 

Die Autorin verlegt ihre sonstigen Handlungsort Hannover ins schwedische Göteburg. Was zu der ganzen Handlung des Krimis sehr gut passt. An das Ermittlerduo aus dem selbst traumatisierten Ermittler Greger Forsberg und seiner neuen Kollegin Selma Valkonen, die er heimlich „den Vogel“ nennt, da sie ein etwas markantes Profil hat, aber auch so klug und gerissen wie ein Rabe ist,  hat man sich schnell gewöhnt und ich kann mir durchaus weitere Krimis mit den beiden vorstellen.  Susanne Mischke spielt mit den bösen Vorahnungen der Zuhörer und durch geschickten Szenenwechsel fügen sich die Puzzleteile der Handlung zusammen.

Uve Teschner spricht das Hörbuch “Töte, wenn Du kannst!” so, dass man trotz der aufwendigen Handlung und Zeitreisen nicht anders kann,  als gebannt seiner Stimme zuzuhören.

 

Fazit:  Brisantes Thema, geschickt in eine spannende Krimihandlung eingewoben

 

 

 

Paul Temple Jubilaeums-Kult-Edition von Francis Durbridge

Am 25.11.12 wäre Francis Durbridge 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Jubiläum sind im Hörverlag die fünf spannendsten Krimis als Hörspiel in einer Kult-Edition erschienen.

In den 50ziger Jahren waren diese Hörspiele die sogenannten „Straßenfeger“. Jeder Krimibegeisterte saß dann vor dem Radio und hörte sich die meistens ca. eine Stunde dauernden Episoden an.  Um Mitreden zu können,  war es Pflicht am Sonntagsabend um 20.00 Uhr vor dem Radio zu sitzen und sich die Fortsetzung z.B. des Fall Lawrence anzuhören. Dieser ist auch bei der Kult-Edition dabei und hier will ich ein wenig vom Inhalt des fast vierstündigen Krimis erzählen:

Der Schriftsteller und Hobby-Detective Paul Temple befindet sich an der englischen Küste und will in Ruhe seinen neuen Roman schreiben. Seine Ehefrau Steve bummelt derweil in dem idyllischen Küstenort umher und lernt so den einen oder anderen Einwohner des Ortes kennen. Während ihrer Spaziergänge hat sie immer den Eindruck sie wird beobachtet. Bei einem Bootsausflug im Beisein ihres Mannes sollte sich  dann ihr Verdacht bewahrheiten, denn von einer Klippe aus wird das Boot beschossen und der Bootsführer von einer Kugel getroffen….

Doch das ist nicht die einzige Aufregung, die sie mit ihrem Mann durchlebt, denn ihr Mann wird zu Recherchen in einem Vermisstenfall herangezogen. Die Vermisste heißt Sylvia Ross und ist die Tochter des Chef der Spionageabwehr in England. Das Ehepaar trifft sich mit Dexter, dem jungen Mann mit dem Sylvia zuletzt angeblich ein klassisches Konzert besucht hat. Nach einigem Hinterfragen, stellt sich das als Lüge heraus, aber Dexter schwört, er habe Sylvia vor ihrer Wohnung wohlbehalten abgesetzt. Doch ab dort verliet sich ihre Spur….

Auch nach so vielen Jahren haben die fünf Fälle des Paul Temple nichts an Spannung verloren. Die Hörspiele sind mit bekannten Stimmen von Schauspielern aus den 50zigern wie z.B. René Deltgen vertont.

Die Aufmachung der „ Jubiläums-Kult-Edition“ ist gut gelungen und besonders kultig sind  die CD’s, denn die  sehen aus wie kleine Schallplatten und damit ist die Hommage an die gute alte Zeit wirklich gelungen. Im Booklet findet man Infos zum Schriftsteller und zu den Sprechern und kleine Inhaltsangaben zu den fünf wirklich spannenden Krimis.

Fazit: Gelungene Jubiläums-Edition zum 100. Geburtstag von Francis Durbridge

Hörprobe Francis Durbridge

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Eine düstere Stimmung durchzieht das ganze Hörbuch. Laura Maire, die das Hörbuch vorliest, schafft es mit ihrer Stimme diese Stimmung einzufangen und als Zuhörer fröstelt es einen und man kann sich in die Hauptakteurin gut hineinversetzen und ihre Ängste miterleben.

Zum Inhalt:

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag hat Nicola, von allen aber nur Nico genannt,  einen Termin mit ihren Eltern beim Notar.  Ihre Tante ist kürzlich verstorben und ihr Testament soll verlesen werden.  Daraus geht hervor, dass Nico das Haus „Schattengrund“, das sich in einem kleinen Ort im Harz befindet, geerbt hat.

Nico freut sich über das Erbe und glaubt, dass nun die finanzielle Durststrecke der Familie vorbei ist. Doch ihre Eltern sind da ganz anderer Ansicht und wollen partout nicht, dass sie das Erbe antritt. Da Nico noch nicht volljährig ist, haben ihre Eltern das letzte Wort und diese schlagen das Erbe aus. Sie geben ihr auch keine weitere Erklärung warum sie das Haus nicht wollen, denn sie sagen nur: „Es ist besser für Dich, dort niemals wieder hinzugehen….“

Aber Nico ist da anderer Meinung und sie macht sich heimlich auf den Weg in den Harz. Als sie im Bus  sitzt erinnert sie sich  zurück an ihre Kindheit und daran, dass sie sich bei ihrer verstorbenen Tante eigentlich immer sehr wohl gefühlt hatte, aber auch  an ihre beste Freundin Fili, zu der auch der Kontakt irgendwie abgerissen ist.

Als sie aus ihren Erinnerungen aufschreckt steht der Bus und der Busfahrer erklärt ihr, dass sie wegen der schlechten Wetterverhältnisse nicht bis in das abgelegene Dorf fahren können. Durch Schneeverwehungen ist die Straße unpassierbar. So macht sich Nico zu Fuß auf den Weg ins Dorf, wo sie dann endlich im „Schattengrund“ übernachten kann. Am nächsten Morgen hat sie das Gefühl im Haus ist jemand gewesen und hat ihre Sachen durchsucht. Und das ist erst der Anfang einer Reihe von Vorfällen, in denen Nico nur knapp dem Tod entgeht, denn eins ist ganz sicher, im Dorf will man sie nicht haben und das lässt man sie auch spüren…

Fazit: Spannendes Hörbuch,  das einen von Anfang bis Ende fesselt

Hörprobe Schattengrund

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Helgoland: Linda, eine  Comikzeichnerin,  ist vor ihrem Freund Danny auf die Insel geflüchtet,  der sich als Stalker herausstellt hat.  Ihr Bruder Klemens hatte sich um ihn kümmern wollen, wie er ihr etwas nebulös versicherte und Danny würde sie nicht weiter belästigen. Doch auch auf Helgoland hat sie den Eindruck, sie würde immer noch von ihm gestalkt, denn in ihrer unmittelbaren Umgebung geschehen merkwürdige Dinge….

Um den Kopf frei zu bekommen macht sie einen Spaziergang  am Strand, was bei dem herannahenden gewaltigen Sturm schon etwas schwierig ist  und dann macht sie eine schreckliche Entdeckung: Zuerst findet sich ein Handy und dann die Leiche eines Mannes mit Namen Eric.

Berlin: Der leitende Rechtsmediziner  des BKA  Paul Herzfeld untersucht  eine furchtbar verstümmelte weibliche Leiche,  die von einem Obdachlosen in einem Karton gefunden wurde.  Der Frau hatte man beide  Hände abgetrennt und  ihr wurden  die Kiefergelenke entfernt, wahrscheinlich um die Identifizierung zu erschweren.  Bei der Obduktion findet er im Kopf der Leiche eine kleine Metallkapsel, in welcher  sich ein winziger  Zettel  mit den Buchstaben HANNA befindet, der Name seiner 17-jährigen Tochter!?

Ihn beschleicht ein mulmiges Gefühl und er versucht sofort sie telefonisch zu erreichen, doch dort meldet sich nur die Mailbox mit einer Nachricht für ihn:”Hallo Papa, bitte hilf mir, ich habe Angst zu sterben, ich weiß dass er mich umbringen wird, wenn Du nicht tust was er von Dir verlangt, er kontrolliert alle Deine Schritte und Du darfst Dich nicht ans BKA wenden,  warte auf Eric, er hat weitere Anweisungen für Dich…”

Bald wird klar, Hanna wurde entführt und sie scheint sich in den Fängen eines  vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen Mörder und Vergewaltiger zu befinden. ..

Den Part für gewisse Humoreinlagen haben die Autoren dem Praktikanten  Ingolf von Appen,  einem  etwas unbedarften und tollpatschig daherkommenden Typen zugeschrieben.  Er  übernimmt rein zufällig einen wichtigen Part bei der Schnitzeljagd auf der Suche nach einem Mörder und der entführten Tochter des  Rechtsmediziners…

Bei dem Hörbuch “Abgeschnitten” passt alles zusammen: Die Kombination der beiden Autoren mit Sebastian Fitzek als bekannter Krimischriftsteller und Michael Tsokos als Rechtsmediziner und der beiden Sprecher, nämlich Simon Jäger und David Nathan, die sich nicht nur als Hörbuchsprecher, sondern auch als Synchronsprecher  einen Namen gemacht haben. Da kann man nur jedem Krimi-Liebhaber empfehlen sich diesen spannenden Thriller anzuhören, denn das ist durch die beiden Stimmvirtuosen ein ganz besonderes Hörerlebnis.

Fazit: Dieses Hörbuch darf man nicht verpassen!

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Der Titel „Zorn – Vom Lieben und Sterben“ ist wirklich treffend gewählt, denn es beschreibt den Inhalt dieses Krimi-Hörbuchs wirklich sehr gut.

Der Zuhörer ist beim zweiten Fall des ungleichen Ermittlerduos Zorn und Schröder wieder hautnah bei den Ermittlungen bzw. Gedankengängen der Polizisten oder auch des Mörders dabei. In diesem Fall spricht David Nathan den Mörder mit einer sehr unheimlichen Stimme, so dass Gänsehautfeeling aufkommt.

Zorn und Schröder arbeiten an ihrer Freundschaft und gehen des Öfteren mal auf ein Bier oder auch zwei oder wie in einem Teil des Hörbuchs auch – ganz entgegen dem sonstigen Verhalten von Schröder, dem etwas in letzter Zeit zu belasten scheint – auf Alkohol bis zum Abwinken.

Die komischen Momente kommen auch in diesem neuen Krimi nicht zu kurz und verleiten den Zuhörer zum Schmunzeln und durch die Vortragskunst von David Nathan hat man die beiden Kommissare direkt vor Augen.

Die beiden Ermittler haben es zu Anfang mit einem Leichenfund im Stadtwald zu tun. Dort wurde ein junger Mountainbike-Fahrer durch das Spannen eines unsichtbaren Drahtes über den Weg fast geköpft. Kein sonderlich schöner Anblick und es sollte nicht der letzte Todesfall sein, der sich in den kommenden Tagen anschließt.

Die Identität des Toten ist anhand seiner bereits polizeilich gespeicherten Fingerabdrücke, die bei Einbrüchen in Gartenlauben sichergestellt worden waren, dann nicht mehr schwer herauszufinden. Es stellt sich heraus, dass diese Einbrüche von insgesamt vier Jungen und einem Mädchen, alle im Alter um 17 oder 18 Jahren, aus lauter langer Weile begangen worden.

Doch die Fünf verbindet noch  irgendetwas anderes, was für die beiden Ermittler anfangs noch nicht greifbar ist und sie ermitteln in alle Richtungen.  Ein paar Tage später bekommt Hauptkommissar Zorn zu nächtlicher Stunde einen Anruf und darin geht es  um Leben und Tod….

Zorn schafft es in letzter Sekunde ein Mitglied aus der Jugendclique aus den Fängen seines  Angreifers zu retten….

Alles scheint klar zu sein, doch in diesem Krimi ist nichts so wie es scheint und der Mörder ist nicht gefasst, sondern der mordet fleißig weiter….

Fazit: „Zorn – Vom Lieben und Sterben“ ist Hörgenuss vom Feinsten

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Auf den Geschmack gekommen, dann geht es hier zum 1. Teil: Zorn – Tod und Regen

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Den Stoff des Buches “Böser Wolf“  muss man erst einmal verdauen, denn es geht um Mord und  Missbrauch von Kindern sowie um das weitreichende Netz eines Pädophilen-Rings. Der Autorin ist es gelungen ohne Effekthascherei sich dem Thema zu nähern und es ist daraus ein  spannungsgeladener Krimi geworden. Sie zeigt  die Macht auf, die solch eine kriminelle Vereinigung hat, wie weit verzweigt diese kriminelle Energie reicht und dass sie oftmals unter dem Deckmantel von Wohltätigkeit verborgen ist.

Das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein nebst ihrem Kollegen-Team ermitteln in ihrem bereits 6. Fall.

Es ist Sommer und im Sportverein wird ausgiebig ein Fest gefeiert, dass dann wohl etwas aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint, denn viele Jugendliche sind stark alkoholisiert. Als eine dieser Jugendlichen  auf der Suche nach ihren Freunden dann eine Leiche im nahegelegenen Fluss entdeckt, ist die Feierstimmung dahin.

Es stellt sich heraus, das die Leiche des jungen Mädchens wohl schon etwas länger im Fluss gelegen haben muss und sie gehörte auch nicht zu den Jugendlichen, die im Sportverein gefeiert haben.  Die Obduktion ergibt, dass sie schwer misshandelt worden ist und dass sie zwar ertrunken ist, aber nicht in diesem Fluss. Die Ermittlungen im Fall „Nixe“ gestalten sich schwierig, da anscheinend niemand die Tote kennt.

Doch es bleibt kaum Zeit zum Überlegen, denn eine Fernsehmoderatorin, die bekannt für ihre brisanten Themen, aber  auch  im Umgang mit ihren Talkgästen nicht zimperlich ist, wird zusammengeschlagen und vergewaltigt im Kofferraum ihres Wagens gefunden. Ihr Leben hängt am seidenen Faden. Niemand kann sagen, mit was für einer Story sie  beschäftigt war und mit wem sie sich als letztes getroffen hat.

Zwei unterschiedliche Ermittlungsansätze, aber alles führt die Ermittler zum “bösen Wolf”…..

Wer nicht so gerne selber liest, aber Krimis liebt , der sollte sich  „Böser Wolf“ vorlesen lassen und somit  zum Hörbuch greifen. Nele Neuhaus selbst liest höchstpersönlich den Prolog des Buches und Julia Nachtmann, die auch die anderen Krimis aus dieser Reihe bisher vorgetragen hat,  übernimmt dann gekonnt.  Mit ihrer facettenreichen Stimme schafft sie es schnell die Spannung der Geschichte auf den Zuhörer zu übertragen, so daß man von der Handlung gefanden ist.  Aus der Kombination Neuhaus/Nachtmann ist mittlerweile ein gutes Team geworden.

Hörprobe Böser Wolf

Fazit: Egal ob selbst lesen oder anhören, auf keinem Fall verpassen!

 

 

 

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Dies ist das zweite Hörbuch – gelesen übrigens wieder von Douglas Welbat – das sich um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann dreht.

Dieser dümpelt in seinem Dasein so dahin und seit seinem letzten Arbeitseinsatz für die Reichsmordkommission ist es schon etwas her.  Seine privaten Probleme stehen zurzeit im Vordergrund und um sich davon abzulenken, hat er einen One-Night-Stand nach dem anderen, was ihm im Verlauf der Handlung dann aus seiner Lethargie reißen wird….

Seit 14 Jahren ist der gefährliche, hochintelligente Psychopath und Serienmörder Edward Hinde im Hochsicherheitstrakt gut verschlossen und er hat keinen Kontakt zur Außenwelt.  Doch seit geraumer Zeit müssen sich Kommissar Höglund und sein Team von der Reichsmordkommission mit brutalen Frauenmorden befassen, die alle die Handschrift von Edward Hinde haben. Mittlerweile sind es drei tote Frauen, denen mit einem scharfen Gegenstand die Kehle durchgeschnitten wurde. Auch noch andere Details am Tatort und an den Opfern lassen auf ein und denselben Täter schließen, doch der sitzt gut gesichert im Gefängnis. Und niemand anderes als Sebastian Bergmann war es damals, der zu den Ermittlungen hinzugezogen worden war und letztendlich Hinde hinter Schloss und Riegel gebracht hat.

Da Sebastian Bergmann in Höglunds Team nicht gerade willkommen ist,  aber niemand Edward Hinde so gut kennt wie er, wird er dann doch zu den Ermittlungen hinzugezogen und dann wird wieder eine Frau getötet…

Als alle zu einer Teambesprechung zusammenkommen und Sebastian Bergmann vor den Bildern der toten Frauen steht und diese eingehend betrachtet, durchzuckt es ihn wie ein Blitz: Er kannte alle Frauen und er hatte mit allen Sex….

Obwohl die Figur des Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann nicht gerade sehr sympathisch daherkommt, ist die ganze Geschichte um ihn herum wieder sehr spannend und da sie ein gewisses open end hat, bleibt nur zu hoffen, dass die Autoren noch viele Ideen für weitere Bücher haben.

Wie schon am Anfang erwähnt, liest Douglas Welbat das Hörbuch „Die Frauen, die er kannte“ vor, was wirklich ein Genuss für die Ohren ist.

Fazit: Spannendes Hörbuch, dem hoffentlich ein weiterer Fall folgt

Hier geht es zum 1. Fall : Der Mann, der kein Mörder war

 

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Ein neuer Fall für Kommissarin Julia Durant. Es ist viel Zeit vergangen, denn die Polizistin musste  erst einmal körperlich und seelisch wieder gesunden, da sie in ihrem letzten Fall selbst zum Opfer geworden war,  was dann zu langer  Arbeitsunfähigkeit führte.

Frankfurt 2008 eine Gartenparty auf der viel Alkohol aber auch einiges an Rauschmitteln konsumiert wurde, gerät außer Kontrolle. Auf einem Bett liegt nackt die 21-jährige Studentin Jennifer Mason. Sie wurde vergewaltigt, misshandelt und auch nicht mehr am Leben.  Niemand kann so richtig sagen wie es dazu gekommen ist, da alle entweder betrunken oder von Rauschmitteln betäubt waren.
Nach einiger Zeit werden Verdächtige festgenommen und bald werden auch Haftstrafen verhängt….

2010 stirbt Karlo Stiegler nachdem er einige Tage lang misshandelt wurde. Nach umfangreichen Ermittlungen zeigen sich Parallelen zum Fall Jennifer Mason und beide Male taucht das Lied „Stairway to heaven“ in den Ermittlungen auf.  Einiges deutet darauf hin, dass der Mörder die Taten gefilmt hat  und sie per Internet an Interessierte verkauft zu haben scheint……

Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Hörbuch finden soll.
Ich kann nur sagen, es hat mit eher verwirrt, als das die Handlung spannend war.  Am Anfang wird noch sehr detailliert über den Mord berichtet und der Zuhörer wird durch die Gedankengänge und die Ermittlungsvorgänge der Kriminalbeamten nah  am Geschehen gehalten.

Dann kommt ein Zeitsprung und ab da wird die Story irgendwie verwirrend und auch kann ich die Zusammenhänge, die zwischen den einzelnen Morden geschildert werden, nicht so ganz nachvollziehen und der eigentliche Mörder wird zum Schluss dann für mich „wie aus dem Hut“ gezaubert.

Vor allem hat man fünf CD’s lang  sehr ausführliche Schilderungen des ganzen Falles vorgelesen bekommen und dann wird nur eine ganz kleine Sequenz berichtet, wer der Mörder ist, aber über die Motive erfährt man nichts und wundert sich, dass das Hörbuch dann zu Ende ist.  Schade, denn aus der Julia-Durant-Reihe kennt man bessere Folgen.

Julia Fischer liest “Todesmelodie” sehr einfühlsam  vor.  Zur Komplettierung der Julia-Durant-Reihe sollte man diesen Fall dann aber doch nicht verpassen.

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