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Fünf neue Fälle der Serie erwarten hier den Zuschauer:

Die Rückkehr:

Während einer Ermittlung wegen Steuerbetrugs des Unternehmers Dernlinger kommt ein Beamter des Wirtschaftsdezernats zu Tode.  Dr. Prohacek erkennt einen ihrer früheren Polizeischüler wieder, der wie es anfangs scheint, zufällig auf einem Überwachungsfilm auftaucht. Er arbeitet als Sicherheitschef für den afghanischen Unternehmer Sheraz, der wiederum dubiose Geschäfte mit dem Unternehmer Dernlinger betreibt…..

Die elegante Lösung:

Die beiden Ermittler reisen nach Italien um vor Ort wegen des Todes eines jungen Polizisten , der auf einen der europäischen Grenzschutzschiffe gedient hat, zu ermitteln.  Sie werden Zeuge, der menschenunwürdigen Auffanglager in die man die gestrandeten Afrikaner unterbringt. Doch dort bleiben sie nur kurze Zeit, denn sie werden alle ausgewiesen. Das Schicksal einer malischen Frau bewegt Eva besonders…

Persönliche Sicherheiten:

Um auf ihre Ermittlungen bei einem Fall von Geldwäsche im großen Stil Einfluss zu nehmen wird Dr. Prohaceks Nichte entführt. Man will sie so unter Druck setzen damit sie ihren Informanten preisgibt, doch die reagiert ganz anders als die Entführer das geplant haben…….

Das Blut der Erde

Wegen einer Patrone aus der Dienstwaffe eines Polizisten, die im Vorgarten eines Tatorts gefunden wird, geht es diesmal in den Ermittlungen und führt in die Kleinstadt Bunnharting. Die Patrone  ist erst der Anfang und sie führt über einen Trinkwasserskandal zu einem toten Kind….

Ohne Vergebung:

Dieser Fall geht unter die Haut. Ein Sexualstraftäter, der bereits mehrfach verurteilt wurde, kommt nach seiner Haftverbüßung frei und er wohnt bei seinem Bruder. Doch die Nachbarschaft will ihn im Ort nicht haben und so kommt es zu einem folgenschweren Vorfall, in deren Verlauf ein Polizist beschuldigt wird, den Straftäter zusammengeschlagen zu haben…

Nicht ohne Grund ist diese Serie mehrfach ausgezeichnet worden und ich staune immer wieder, mit was für komplexen Fällen die internen Ermittler es zu tun haben. Die Drehbücher sind immer am Puls der Zeit und durch die hervorragende schauspielerische Besetzung in den Haupt- und auch Nebenrollen immer ein Genuss die Serie zu verfolgen.

Besonders spannend finde ich die Verhörtaktiken,  wenn Dr. Prohacek ihr Gegenüber in die Zange nimmt und ich mag die besonnene Herangehensweise von HK Langner, der aber mit seinen Bemerkungen immer ins Schwarze trifft und so die beiden zu einem unschlagbaren Team macht, so dass ein Herr Dr. Reiter es nicht wirklich schafft, den beiden ihre Fälle aus den Händen zu nehmen, was er ja in jeder Folge mal mehr oder weniger versucht.

Was soll ich noch sagen, „Unter Verdacht – Vol. 4“ hält weiterhin das hohe Niveau der Serie und man kann nur wünschen, dass sie noch viele weitere interessante Fälle auf den Tisch bekommen.

Auch sehenswert:  “Unter Verdacht Vol 1

Unter Verdacht Vol 2

Unter Verdacht Vol 3

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In dieser britischen vierteiligen Mini-Serie  wird aufgezeigt,  was Politik doch für ein Haifischbecken ist und wie Industrie und Politik einen Machtkampf führen,  wenn es um das liebe Geld geht.

Petrofax ist ein riesiger Mineralölkonzern der überall verstreut auf der Welt Raffinerien betreibt. In einer dieser ereignet sich eine verheerende Explosion und viele Menschen sterben oder werden schwer verletzt. Der amtierende britische Premierminister verspricht den Hinterbliebenen eine große Entschädigung,  denn die hat er mit dem Eigentümer des Konzerns ausgehandelt.

Als der Premierminister sich auf seinem Rückflug von den Verhandlungen befindet,  reißt der Funkkontakt mit dem Flugzeug ab und später werden Wrackteile der Maschine geborgen und niemand hat anscheinend überlebt.

Nun entbrennt ein Machtkampf in Downing-Street Nr. 10, denn ein neuer Premiermister muss her.

Tom Dawkins bis dato noch Vize-Premierminister übernimmt diese schwere Aufgabe, obwohl er das eigentlich nie vorgehabt hat. Und doch scheint er genau der Richtige zu sein, denn in einer eindrucksvollen Rede sind die Wähler auf seiner Seite.

Eine Journalistin nimmt Kontakt mit Tom Dawkins auf und macht ihn auf einen dunklen Fleck auf Seiten des Mineralöl-Riesen Petrofax aufmerksam: Einige Opfer des Industrieunfall weisen Giftspuren auf…

Auch bei dem Absturz des Flugzeugs scheint eine Explosion die Ursache gewesen zu sein. War es ein Anschlag?

Die Geheimdienste laufen Sturm, denn sie scheinen irgendetwas mit Petrofax am Laufen gehabt zu haben und wollen dies am liebsten verstuschen.

Tony Fosset, ein guter Freund von Tom Dawkins, der früher beim Geheimdienst gearbeitet hat, versucht Tom bei der Wahrheitsfindung zu helfen. Das scheint irgendjemanden nicht zu gefallen, denn bald lebt Tony nicht mehr.

Eine Abhörspezialistin, die auf Tom Fosset angesetzt war, bringt dann langsam Licht ins Dunkel, aber auch sie spielt mit ihrem Leben…

Gabriel Bryne spielt hier den Vize-Premier, der dann an die Macht kommt und bei den vielen Intrigen, Vertuschungen und dem Kampf um viel Geld versucht den Überblick zu behalten.  Er will ein gradliniger Politiker sein , doch auch er hat eine Vergangenheit, die für viele Machtbesessene Fragen aufwirft…

Als Bonus auf der DVD „Secret State“ gibt es einen Blick hinter die Kulissen und ein Interview mit dem Autor, der die Vorlage zu dieser Serie geschrieben hat.

Fazit: Diese Mini-Serie ist schauspielerisch sehr gut besetzt. Sie ist spannend, fesselnd und zeigt auf wie es hinter den Kulissen der Mächtigen der Welt zugehen kann.

 

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Christopher Cowin hat eine Plattform im Internet eingerichtet.  Jeder Web-User  kann auf dieser Seite korrupte Firmenbosse, Politiker oder andere Leute, die sich an anderen bereichert haben auf einer Liste eintragen und sein Votum dazu abgeben. Die Seite wird zum Selbstläufer und Christopher ist auf einmal in aller Munde und bekommt sogar für sein Engagement gegen Korruption einen Preis verliehen.

Doch was manch einer gut findet, ist für andere wiederum ein Dorn im Auge und ein guter Freund und Polizist versucht Christopher noch zu warnen, denn er legt sich mit einem Machtimperium an.

An Christopher prallt die Warnung ab und alle Bemühungen auch von anderen Menschen,  ihn dazu zu bringen, die Liste aus dem Netz zu nehmen, laufen ins Leere.

Dann wendet sich das Blatt für Christopher und seine Familie, denn die Liste wird zu einer Todesliste!

Ein korrupte Politiker, der sogar vor Gericht seine „Unschuld“ beweisen konnte und wieder auf freiem Fuß ist, stand an erster Stelle der Liste.  Nun ist er exekutiert worden und das vor laufender Kamera und der Film ist überall im Netz zu sehen.

Als dann die nächste Person, die auf der ersten Position der Liste stand wieder vor laufender Kamera getötet wird, rückt Christopher in den Fokus der Ermittlungsbehörden und bald ist er Tatverdächtiger Nr. 1. Damit nicht genug, plötzlich steht auch er auf der Liste…..

Alle seine Bemühungen die Liste nun aus dem Netz zu nehmen, schlagen fehl, denn sie hat sich wie ein Virus verselbständigt und Christopher hat nur noch eine Möglichkeit seine Unschuld zu beweisen: Er setzt sich selbst an die 1. Stelle der Liste und will damit dem Killer eine Falle stellen. Ob das eine gute Idee ist, bleibt dahingestellt…..

Fazit: Den Grundgedanken des Films “Die Todesliste – Nr. 1 stirbt ” fand ich ganz interessant, aber die Umsetzung mit teilweise etwas gekünstelten Szenen und Dialogen und manchmal nicht nachvollziehbaren Handlungen war dann weniger spannend und auch das Ende des Film war  nicht besonders überraschend.

 

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Die Figur Odd Thomas wurde von dem Schriftsteller Dean Koontz erschaffen. Mir ist der Autor durchaus bekannt,  nur habe ich ihn immer irgendwie mit Horrorstories verbunden, weshalb ich auch noch keines seiner Bücher gelesen habe.

Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt man unter Extras, wo zwei Leseproben der Bücher auf der DVD hinterlegt sind.  Dort findet man auch  Interviews mit den Hauptdarstellern und ein Making off. Soviel dazu und jetzt zum Inhalt des Films:

Odd Thomas beschreibt sein Leben selbst als ungewöhnlich, was wohl mit seiner Mutter zu tun hat, die als verrückt galt und mittlerweile in der Psychiatrie untergebracht  ist.  Auch Odd könnte dort landen, wenn bestimmte Leute von seinen hellseherischen Fähigkeiten wüssten und deshalb ist es auch nur ein kleiner Kreis eingeweiht. Eine davon ist seine große Liebe Stormy und der Sherif der Kleinstadt in der die Handlung spielt. Durch seine Gabe kann Odd  z.B. Mordopfer sehen, die ihn um Hilfe bitten… Außerdem gibt es da noch die Bodachs. Das sind sozuzsagen die Vorboten von Unheil und Leid bzw. die Ankündigung des Bösen. Diese merkwürdigen wie in Klarsichtfolie eingefüllten Kreaturen sind schon beängstigend, doch nur Odd kann sie sehen und sich als einziger dem Bösen entgegenstellen.

Odd arbeitet in einem Imbiss als ein merkwürdig aussehender Mann den Raum betritt. Odd spürt das etwas Schlimmes bevorsteht und er verfolgt den Mann. In dessen Haus macht er dann eine schreckliche Entdeckung und bald darauf steht er einer Übermacht des Bösen gegenüber….

Der Film „Odd Thomas“ beginnt seicht und romantisch, aber dann kommen spannungsgeladene Momente hinzu, dass es einem den Atem stockt. In diesem Film wird man als Zuschauer gefühlsmäßig hin- und hergewirbelt und am Ende kann man nur sagen: WOW, das war einfach nur UNHEIMLICH SPANNEND!

Mir hat dieser Film wirklich sehr gut gefallen, die Rolle des Odd ist mit Anton Yelchin  echt klasse besetzt, die Story ist fesselnd und mit vielen Spezialeffekten in Szene gesetzt, so dass daraus ein echt tolles Filmerlebnis geworden ist.

Da Dean Koonrz ja bereits weitere Bücher über Odd Thomas geschrieben hat,  gibt es hoffentlich auch weitere so tolle Verfilmungen davon!

Fazit: Ein etwas anderer Gruselfilm, der  jedoch begeistert und man möchte mehr davon

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Die vorherrschenden Farben dieses Films sind rot und schwarz. Rot steht für das Milieu in dem der Film spielt, nämlich Bangkoks Sündenpfuhl und Blut, denn das fließt hier reichlich. Schwarz bzw. dunkel, denn die Stimmung ist angespannt düster und die Handlung spielt meist nachts.

Wie bereits erwähnt, spielt der Film im Rotlichtviertel von Bangkok, wo die beiden sehr unterschiedlichen Brüder Julian (Ryan Gosling) und Billy (Tom Burke) einen Kickbox-Club betreiben.  Doch das ist nur Tarnung, denn eigentlich ist es ein Drogenumschlagplatz und steht für illegale Geschäfte aller Art.

Bevor Billy eines Abends ins Nachtleben strebt sagt er noch „Es ist Zeit den Teufel zu treffen“.  Den scheint er selbst im Leib zu haben, denn er tötet im Drogenrausch eine junge Prostituierte.   Ein von der Polizei eingesetzter Schwertkämpfer nimmt das Gesetz in seine Hand und überbringt die Todesnachricht dem Vater der jungen Frau.  Der läuft Amok und bald darauf ist Billy ebenfalls tot.

Den illegalen Drogenhandel führen nur nach außen die beiden Brüder. Im Hintergrund zieht ihre eiskalte und berechnende Mutter Crystal (Kristin Scott Thomas) die Fäden. Als diese vom Tod ihres Sohnes erfährt, sinnt sie auf Rache. Sie bedrängt Julien, damit der den Tod seines Bruders rächt.  Doch der blockt ab und widersetzt sich seiner Mutter, so dass diese andere Wege gehen und einen anderen Handlanger für diese Tat suchen muss….

Es wird reichlich gemordet  in diesem sehr bildgewaltigen Film, doch es wird auch gesungen in einer Sprache (wahrscheinlich Thai) die ungewöhnlich klingt und deswegen schon wieder gut zum Film passt. Denn ungewöhnlich ist diese Produktion auf jedem Fall, denn die Handlung switcht  zwischen Ruhe, Angespanntheit, Brutalität, Mord, Gesang und Stille hin und her und dazwischen ein Ryan Gosling,  der einfach nur präsent ist im Film. „Only God Forgives “ ist durch seine ungewöhnliche Machart ein durchaus sehenswerter Film.

Fazit: Ungewöhnlich, bildgewaltig, brutal, mörderisch, sehenswert!

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Auch diesmal spielt David Suchet die Rolle des belgischen Privatdetektivs Hercule Poirot.  Im beiliegenden Booklet der vierteiligen DVD-Sammlung erfährt man, dass der englische Schauspieler schon über 20 Jahre in die Rolle des von Agatha Christie erschaffenen Privatdetektivs schlüpft.  Wenn man sich die vier Folgen ansieht, hat man das Gefühl David Suchet lebt diese Rolle!  Der Anzug sitzt perfekt, es findet sich keine Knitterfalte und der mit französischen Worten gespickte Redefluss ist neben seinem hochgezwiebelten Schnauzbart  sein Erkennungszeichen.  Bon!

Als Zuschauer  wird man in eine andere Zeitepoche versetzt, was auch  den Charme der Serie ausmacht.  Besonders interessant ist immer, wie der gute Poirot auf die Lösung der Fälle kommt und was für interessante Familiengeheimnisse er zu Tage fördert.

Hier kommt ein kleiner Einblick in die vier interessanten Kriminalfälle:

Mrs. Mc Ginty ist tot:

Die Folge beginnt mit dem Richterspruch: Tod durch den Strang. Ein junger einfacher Mann mit Namen James Bentley soll seine Vermieterin ermordet haben und sitzt deswegen auf der Anklagebank. Doch so ganz will der ermittelnde Beamte nicht glauben, dass dies der Mörder ist und er wendet sich an Hercule Poirot, der sich dann vor Ort selbst ein Bild macht.  Zwei Fotografien die in der Tageszeitung veröffentlicht wurden, bringen den Detektiv auf eine Spur, was dazu führt, dass man einen Mordanschlag auf ihn verübt……

Die Katze im Taubenschlag:

Eine alte Bekannte von Poirot ist Schulleiterin von Medowbank einer renommierten Mädchenschule. Sie ist auf der Suche nach einer Nachfolgerin und sie bittet Poirot wegen seiner Menschenkenntnis ihr dabei zu helfen.  Kaum hat das Schuljahr begonnen wird die Sportlehrerin tot in der Turnhalle aufgefunden. Es war Mord. Bald überschlagen sich die Ereignisse und im Verlauf wird auch noch eine Schülerin entführt…..

Die vergessliche Mörderin:

Zur frühen Morgenstunde stört eine junge Besucherin Poirot beim Frühstück. Sie ist völlig aufgelöst und berichtet, sie vermute, sie habe einen Mord begangen.  Doch sie will sich von Hercule nicht helfen lassen,  denn sie findet den Detektiv zu alt! Doch die belgische Spürnase lässt nicht locker und bei seinen Nachforschungen findet er heraus, dass tatsächlich im gleichen Wohnhaus der jungen Frau jemand ermordet wurde….

Der Tod wartet:

Dieser Teil hat mich gleich an „Rendezvous mit einer Leiche“ erinnert. Die Verfilmung mit Peter Ustinov als Hercule Poirot,  die auch mit vielen bekannten Schauspielern gespickt war, denn da ging es auch um Ausgrabungsarbeiten in der Wüste.

Im vorliegenden Teil spielt übrigens Tim Curry den Ausgrabungsleiter Lord Boynton, dessen nicht sonderlich beliebte herrische Ehefrau ermordet wird. Weitere bekannte Gesichter tauchen hier auf wie z.B. Mark Gatiss und John Hannah.

Fazit: Durch David Suchet lebt Hercule Poirot und die Spannung der Fälle der “Collection 10 “ist ungebrochen.

Auch “Collection 8” ist  sehenswert

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Es gibt ein Wiedersehen mit DI Richard Poole, dem britischen Ermittler, der selbst in der Karibik nicht auf seinen Anzug nebst Krawatte verzichtet wenn er zu den Tatorten gerufen wird.  Auch das Ermittlerteam hat nicht gewechselt und Camille, Dwayne und Fidel sind wieder mit dabei.

Zwischen Richard Poole und Camille knistert es zwischenmenschlich, Dwaynes Frauengeschichten bestehen weiterhin und der jüngste im Team, Fidel büffelt fleißig um beruflich weiter zu kommen..

Die Vier treffen unter karibischer Sonne, an traumhaften Sandstränden und bei Reggiemusik immer wieder auf das Böse im Menschen, welches zu umfangreichen Ermittlungen führt:

Der Besitzer einer Plantage will mit seinen Angehörigen etwas besprechen und daher versammeln sich alle in seinem Haus auf der Veranda. Zur Besprechung kommt es nicht mehr, denn der Hausherr wird tot aufgefunden…

Dann wird es besonders kniffelig für DI Poole: In einem Kloster wird in einem von innen verschlossenen Zimmer eine Nonne tot aufgefunden. Begeht eine Nonne Selbstmord?

Eine ganz besonders teure Sorte Tee rückt in den Fokus der Ermittlungen in einer Schönheitsklinik.  Richard Pool zerbricht sich den Kopf warum eine Selbstmörderin vor ihrem Ableben ihre Tasse Tee trinkt!?

In den anderen Fällen  kommt es während einer Schatzsuche zu einer Explosion mit tödlichem Ausgang. Eine sehr gute Freundin von Camille stirbt vor ihren Augen beim Verzehr einer Auster. Ein ehemaliger, nicht besonders netter Kollege von DI Poole ist auf Saint-Marie und macht ihm das Leben schwer. Ein Hurrikan, ein toter Meteorologe und der Gastgeber einer Wohltätigkeitsveranstaltung sind weitere Bestandteile der interessanten Fälle, die in „Death in Paradise – Staffel 2 “ zu sehen sind.

DI Richard Poole bei tropischer Hitze in Anzug und Krawatte, das allein schon lädt zum Schmunzeln ein. Seinem Gecko hat er nun einen Namen gegeben und auch sonst scheint er sich langsam einzuleben auf Saint-Marie. Doch am Ende der letzten Folge wird er von seinem Vorgesetzten aufgefordert einem Gefangenen nach England zu begleiten. Ob er wohl wiederkommt?

Fazit: Einfach nur herrlich, britischer Humor, spannende Kriminalfälle  und Karibikfeeling, was will man mehr…..

Natürlich eine weitere Staffel!!!!

Wer  Death in Paradies – Staffel 1 nicht kennt, der sollte das schnell nachholen!

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Für alle Serienjunkies und Sammler ist jetzt der nächste wirklich edel aussehende Schober  mit dem Titel „Inspector Barnaby – Collector’s Box 3“ erschienen.  Die dritte Box ist genau wie ihre beiden Vorgänger wieder reichlich gefüllt  mit den Folgen der beliebten britischen Krimiserie  und zwar mit den Staffeln 11 bis 15 und gaaaaanz viel Bonusmaterial:

Und das fängt auf Volume 11 an, da gibt es erst einmal eine Fotogalerie.

Auf Volume 12 wird Jason Hughes (er spielt Constable Ben Jones) interviewt und man erfährt wie er zu der Rolle gekommen ist und wer in seiner Familie die eigentlichen Polizisten sind…

Das nächste Interview wird mit  Jane Wymark ( Mrs. Barnaby) geführt, die über die 14 Jahre erzählt, die sie bereits an der Seite von John Nettles  in der Serie spielt, was auch privat schon zu Kuriositäten geführt hat…

Was macht diese Serie neben den spannenden Krimis, der malerischen und trügerischen Idylle von Midsumer, den oft eigenwilligen und sehr speziellen Mördern und den mit der untrügerischen Spürnase ausgestatteten Inspector Barnaby nebst seiner Constables aus? 

Natürlich ist es die Musik. Denn schon nach wenigen Takten der Titelmelodie Midsumer Murders ist jedem Krimifan klar, welche Serie jetzt auf dem Bildschirm erscheint. Diese Musik wurde von dem Komponisten Jim Parker erschaffen. Auch alle anderen Melodien und Musikstücke der Serie stammen aus seiner Feder und er hat ein Gespür dafür, welche musikalische Untermalung für die jeweilige Landschaft, Stimmung oder Situation perfekt passt.

Während ich dies schreibe läuft die Musik im Hintergrund. Bei einigen Stücken wird einem ganz warm ums Herz, dann erschauert man, es geht einem die Gänsehaut, dann wieder ist die Melodie beschwingt und man möchte bei den Klängen des Fagott tanzen.

Jim Parker ist es gelungen mit seinen Kompositionen genau auf den Punkt zu treffen und so hat er die perfekte Serienmusik erschaffen.

Wer noch einen kleinen Einblick in einige Folgen aus dieser Collector’s Box haben möchte, kommt hier ein kleiner Ausschnitt:

Inspector Barnaby Volume 14

Inspector Barnaby Volume 15

Fazit: Diese dritte Collectors Box darf man nicht verpassen, schon allein nicht wegen der Bonus-Musik-CD!

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Zwei Jahre nachdem ich das Hörbuch „Der Hypnotiseur“ des schwedischen Schriftstellerpaars Lars Kepler rezensiert habe und damals darauf hingewiesen habe, dass man es sich zeitnah anhören sollte, damit man nicht den Faden verliert bei dem vielen Hin- und Herschwenken von der Realität in die Hypnosewahrnehmung, ist jetzt dieses Buch verfilmt worden. Unter der Regie von Lasse Hallström ist daraus ein sehr gut umgesetzter Film geworden. Die Hauptrolle des Dr.  Eric Maria Bark ist mit Mikael Persbrandt  und Lena Olin als seine Ehefrau hervorragend besetzt. Besonders gut hat mir gefallen, dass mit Tobias Zilliacus als Kommissar Linna ein ganz neues Gesicht auf dem Bildschirm erscheint und die Besetzung des Film abrundet.

Zum Film:

Der beruflich in Schwierigkeiten geratene Dr. Bark darf Hypnose nicht mehr als Therapieform anwenden. Dies hat ihn schwer getroffen und so versucht er wahrscheinlich nur wegen seines kranken Sohnes, der an der Bluterkrankheit leidet, irgendwie zu existieren.  Wegen seines hohen Tablettenkonsums und einer mittlerweile beendeten Affäre mit einer Kollegin steht es nicht gut um seine Ehe.

Und genau diese Kollegin ruft ihn zur Hilfe als der schwer verletzte 15-jährige Josef ins Krankenhaus eingeliefert wird und jetzt im Koma liegt. Er scheint der einzige Zeuge zu sein, der den Mörder seiner restlichen Familie, die auf bestialische Weise getötet wurde,  gesehen hat. Kommissar Linna ist davon überzeugt, aber er kann ihn ja dazu in diesem Zustand nicht befragen und deshalb soll Dr. Bark ihn hypnotisieren, was ihm ja eigentlich verboten ist.  Nach anfänglichem Zögern ist der dann doch dazu bereit und was dann unter Hypnose von dem vermeintlichen Opfer zu hören ist, lässt ihn in einem anderen Licht erscheinen und er wird zum Hauptverdächtigen..

Dr. Barks Handeln scheint jemanden ganz und gar nicht zu gefallen und während dieser mal wieder eine Handvoll Schlaftabletten eingenommen hat und völlig weggetreten ist, wird beim ihm eingebrochen und seine Frau betäubt, die noch schemenhaft erkennt, dass ihr Sohn entführt wird und damit nicht genug, der Einbrecher hinterlässt an den Wänden eine unmissverständliche Botschaft..,

Der Film vermeidet es, den Zuschauer mit Realität und Hypnosewahrnehmung zu verwirren und so ist aus dem Buch „Der Hypnotiseur“ eine gelungene  sehenswerte Krimi-Verfilmung geworden.

 

 

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Fast ein  Jahr lang mussten die deutschen Fans der Serie warten bis neue Folgen veröffentlich wurden. Und das Warten hat sich gelohnt!

In vier neuen Fällen sind die beiden Ermittler Inspektor Lewis und Sergeant Hathaway erneut in der schönen Oxford-Kulisse unterwegs. Sie sprühen beide wieder vor trockenem Humor und lösen ihre Fälle mit Köpfchen und ohne Einsatz von Schusswaffen. 

Wer Englisch versteht, der sollte sich auf jedem Fall einmal die Originalstimmen anhören und mal eine (oder alle?) Folge in der Muttersprache der Ermittler ansehen, dabei kommt dann noch mehr der ganz besondere Charme der beiden zur Geltung!

Hier ein kleiner Einblick in die neuen vier Folgen:

Offene Wunden führt zu der Abschlussfeier des ehrwürdigen Lady-Mathildas-College. Es werden Reden gehalten und man feiert den Abschied vom reinen Mädchen-College. Während dieser Feierlichkeiten wird dann die enge Mitarbeiterin einer der führenden Professorinnen ermordet.  Die schöne Fassade des Colleges trügt, denn sie birgt ein alt gehütetes Geheimnis….

Im Zeichen der Rache: Bei der Zusammenkunft verschiedener Geistlicher im  St.- Gerard’s-College  wird der hauseigene Wein serviert. Die amerikanische Bischöfin Helen Parsons trinkt davon und bricht kurze Zeit später zusammen und stirbt noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Alles deutet daraufhin, dass die Bischöfin vergiftet wurde…, nur warum?

Die Todesdroge: Um ein neues Antidepressivum auf seine Wirksamkeit zu prüfen, hat der Psychiater  Alex Gansa einige Probanden um sich geschart.  Seine Mitarbeiterin filmt die Teilnehmer und führt ein Filmtagebuch über mögliche Nebenwirkungen und dann liegt auf einmal eine der Teilnehmerinnen tot im Garten….

Mörderisches Verhängnis: In dieser Folge geht es um die Förderung von hochbegabten Kindern.  Die Gründerin einer dieser Förderstiftungen wird ermordet.  Die beiden Ermittler fischen im Trüben und haben dann auf einmal Kontakt mit ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern, die sich rege ins Geschehen einmischen.

Mehr will ich hier nicht verraten, denn alle vier Folgenvon “Lewis Staffel 5 ” sind es wirklich wert angeschaut zu werden und sich schöne Stunden mit dem feinen britischen Humor des Oxford-Ermittlerteams zu machen.

Fazit: Nicht verpassen!

 

 

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