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Alle anschnallen und es geht wieder mit ganz viel Reggie-Musik Richtung Karibik, denn es gibt „Death in Paradise – Staffel 3 “.

Nachdem am Ende von Staffel 2 die Frage aufkam, ob DI Richard Poole wohl nach St. Marie zurückkehren wird, kann man dies bejahen. Doch leider bleibt er nur noch eine Folge lang am Leben, denn er wird während eines Treffens mit alten Studienfreunden ermordet!

Um diesen Mord aufzuklären kommt frisch aus England DI Humphrey Goodman auf die Karibik-Insel um dem restlichen Team aus tatkräftig unter die Arme zu greifen.

Doch genau wie ein Vorgänger hat der neue DI so seine ganz speziellen Angewohnheiten, so schreibt er wichtige Dinge z.B. auf Bierdeckel oder Servietten und trägt diese Utensilien dann in seiner Sakkotasche mit sich herum. Sein ganzes Auftreten erinnert an einen tollpatschigen großen Jungen und er wirkt des Öfteren etwas fehl am Platz, was allerdings seinen kriminalistischen Spürsinn in keiner Weise beeinträchtigt und so gelingt es ihm auch den Mörder von DI Richard Poole zu entlarven.

Im Gegensatz zu Richard Poole  kommt DI Goodman gut mit dem karibischen Wetter und mit seinem kleinen Untermieter, dem Gecko Harry (der jetzt eine größere Rolle abgekommen hat!) zurecht.

Die nächsten sieben Folgen drehen sich um ein durch Schokolade vergiftetes Filmcrewmitglied, dann wird ein alter Freund von Fidel erschossen, der pikanter Weise sein Geld anscheinend als Gigolo verdiente. Ein Politiker wird in seinem Haus ermordet und plötzlich steht der seit vielen Jahren abgetauchte Vater von Camilles vor ihr und kommt als Tatverdächtiger in Frage!

Dies sind nur einige Fälle, die der neue DI und sein Team zu lösen haben und am Ende der Staffel wird es auch noch romantisch…

Obwohl es ja erst ein trauriger Anfang ist, da wir uns von DI Richard Poole verabschieden müssen, der mir zumindest durch eine kleinen Macken sehr sympathisch geworden war,  kann ich nur sagen dieser tapsig,  jungenhafte und immer etwas schusselig wirkende DI Goodman ist ein würdiger Nachfolger und die Fälle mit karibischem Charme und Witz sind auch nach der dritten Staffel noch sehenswert und es gibt hoffentlich bald eine Fortsetzung…..

Als Bonus sind auf der DVD ein Making of sowie ein Inelrundgang mit DI Richard Poole.

Fazit: Trotz neuem DI bekommt man Spannung, Humor und karibisches Feeling geboten, bitte mehr davon!

Auch sehenswert Staffel 1 und Staffel 2

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Ein Jahr ist vergangen seit Saga Norén und Martin Rohde zusammen den „Brückenmord“ aufgeklärt haben, der die Zusammenarbeit der schwedischen und dänischen Polizei notwendig machte.

Natürlich ist bei „Die Brücke – Transit in den Tod – Staffel 2 “ wieder die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden der Ausgangspunkt des Geschehens:

Ein offenbar führerloses Schiff rammt die Brücke. Es werden fünf  junge Menschen in sehr schlechter körperlicher Verfassung unter Deck vorgefunden. Sie sind allesamt angekettet und offensichtlich vorher entführt worden. Es handelt sich dabei um drei Männer und zwei Frauen.  Von der Besatzung fehlt jede Spur.  Agnus Steenburg ist der Eigner des Schiffes.

Die Fünf, die aus Schweden und Dänemark stammen,  werden im Krankenhaus untersucht und sofort isoliert, denn sie leiden alle an der Lungenpest!

Im Internet werden Botschaften von einer Gruppe verbreitet, die sich mit Tierköpfen maskiert. Sie prangern Umweltvergehen an und wollen endlich den nötigen, aber immer wieder von den Politikern nach hinten geschobenem Klimaschutz.

Ein Junge wird in der Schule gemobbt. Daraufhin steckt er sich vor laufender Handycamera selbst in Brand.  Sein großer Bruder arbeitet im Krankenhaus und gehört zu der „Tiergruppe“.

Menschen werden durch die „Tiergruppe“ vergiftet. Es werden Früchte mit dem Lungenpestvirus infiziert und überall wo die Gruppe tätig war, hinterlassen sie ein Froschsymbol.

Saga und Martin werden wieder ein Team und sie bekommen zwei Mitarbeiter zur Unterstützung, denn sie haben es diesmal mit einem knallharten Gegner zu tun.

Im Verlauf rücken immer wieder der Eigentümer des Schiffs Markus Steenberg, die totkranke Besitzerin einer Chemiefirma und ein Pharmaunternehmen in den Fokus der Ermittlungen.

Neben den aufreibenden Ermittlungen ist auch im Privatleben der beiden Ermittler einiges passiert und so wohnt Saga seit einigen Monaten mit einem Mann zusammen,  Martin dagegen lebt getrennt und er nimmt Kontakt mit dem Mörder seines Sohnes auf….

Während Saga und Martin immer noch mit ihren privaten Problemen zu kämpfen haben, scheint sich dann in der letzten Folge ein Schuldiger gefunden zu haben, doch Saga ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden und stößt auf Ungereimtheiten und dann geht alles Schlag auf Schlag und die Staffel endet mit einen Knall.

Als Bonus gibt es noch Interviews mit den Darstellern, wo man z.B. erfährt, wieviel von der Rolle im wirklichen Leben der Schauspieler verankert ist.

Anfangs waren der verzwickte Fall, der Horrorszenarien beinhaltet und die private Problematik der beiden Ermittler noch interessant und teils wieder zum Schmunzeln durch die tolle Darstellung der Saga, aber die Spannung verliert sich etwas und deshalb favorisiere ich „Die Brücke – Staffel 1

 

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Wer britische Krimiserien liebt, der kommt an Inspector Lewis und Sergent Hathaway nicht vorbei. Und das ist auch gut so, denn die Serie geht hier in Deutschland mittlerweile in die sechste Staffel!

Auch diesmal steht der Campus als Kulisse zur Verfügung, aber auch in imponsanten Herrenhäusern und im Botanischen Garten wurde gedreht und die beiden Ermittler haben wieder so einige Nüsse zu knacken, bevor sie sich zum Bier im Pub treffen können:

Fall 1 – Gefangen im Netz

Gleich zu Anfang der Folge wird bei einer Polizeirazzia eine riesige Haschplantage gefunden und Lewis und Hathaway verstellen einem Flüchtigen den Weg. Dann wird die Professorin Miranda Thornton tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Alles sieht auf den ersten Blick nach Selbstmord aus, doch Lewis hat da so seine Bedenken und die Ermittlungen führen zu einer Internetplattform mit dem schönen Namen „Heart and Soul“…

Fall 2 – Das Rätsel des Genies

Während der Landschaftspflege zwischen wuchernden Rhododendren wird eine Leiche entdeckt, die rituell bestattet wurde. Der Tote ist Professor Murry Hawes, der unter vorgehaltener Hand als Genie galt und anscheinend erschlagen wurde. Diesmal bekommen Lewis und Hathaway Hilfe von einer Art Miss Marple, die ständig ihren Weg kreuzt und den Mörder ihres Sohnes sucht….

Fall 3 – Heimliche Spiele
Dieser Fall ist etwas pikant. Die 18-jährige Jessica vertritt eine Freundin beim Babysitten. Als die Adams wieder nach Hause kommen finden sie Jessica nur mit Unterwäsche bekleidet und an den Armen ans Bett gefesselt, ermordet auf. Bald wird ein junger Mann mit Pfeilen durchbohrt am Flussufer gefunden. Er gehörte zu Jessicas Bekanntenkreis. Die Spur führt zu einer Fotokünstlerin bei der Jessica für Bondage-Fotos Modell stand….

Fall 4 – Der unauslöschliche Makel
An der Uni in Oxford hält Professor Yelland einen sehr gewagten Vortrag über „Warum tuen Menschen Böses, ist es eventuell genetisch vorbestimmt“. Es kommt zu einer Demonstration gegen seine Thesen und er wird öffentlich angegangen. Nach einem feuchtfröhlichen Abendessen wird der Professor noch von zwei Personen in sein Hotel begleitet. Kurze Zeit später ist er tot, denn man ihn mit seiner Krawatte erdrosselt…..

Obwohl ich bei der imposanten baulichen Kulisse immer das Gefühl habe, ich werde in eine andere Zeitepoche versetzt, sind die Fälle von „Lewis, Staffel 6 “ auch wieder am Puls der Zeit und führen u.a. ins Internet, zu Dating-Agenturen oder zu pikanten Fesselspielen.  Auch die zwischenmenschlichen Kabbeleien der beiden Ermittler sind weiterhin präsent und man wird nicht müde, ihnen zuzusehen und ich hoffe auf weitere interessante Fälle.

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Und noch eine britische Mini-Serie,  aber die hat es in sich!

Warren Brown ist Serienfans sicherlich bekannt und er spielt hier die Hauptrolle! Er verkörpert den Polizisten John Paul Rocksavage, der auf den Straßen von Liverpool seinen Dienst versieht.

Anfangs sitzt John Paul in einem Diner und beobachtet wie eine Gruppe von alkoholisierten Männern sich lautstark unterhält. Einer aus der Gruppe belästigt die junge Bedienung. Die Situation eskaliert als dieser der jungen Frau auf die Toilette folgt und sie dort weiter belästigt und bedrängt. Nur durch rechtzeitiges Eingreifen von Rocksavage kann Schlimmeres verhütet werden.  Noel Finch will nicht akzeptieren, dass er durch den Polizisten in seinen Absichten gestört wurde und er stößt wilde Drohungen aus, in dem er schwört, dass er den ersten Polizisten, den er sieht,  töten wird…..

John Paul und sein Kollege Andy Stockwell werden per Funk zu einer nächtlichen  Ruhestörung geschickt. Der Verursacher dieser Ruhestörung ist niemand anderes als Finch nebst seinen Kumpanen. Die Situation vor Ort eskaliert in deren Verlauf Andy von den Trunkenbolden brutal niedergeschlagen wird und John hat keine Chance ihm irgendwie zur Hilfe zu kommen. Als die gerufene Unterstützung eintrifft ist Andy bereits komatös….

Nachdem John Paul seine Aussage bei den ermittelnden Beamten gemacht hat, fährt er noch einmal zu dem Haus, wo sich der Vorfall ereignet hat und er findet unter Dielenbrettern eine Waffe!  Plötzlich taucht Noel Finch wieder vor Ort auf. Es kommt zu einer folgenschweren Auseinandersetzung in deren Verlauf John Paul den brutalen Schläger erschießt….

Niemand ahnt wer auf Finch geschossen hat. Zwar verdächtigt niemand John Paul, doch die ganze Angelegenheit belastet ihn sehr und dann stirbt auch noch Andy…..

John Paul kommt nicht zur Ruhe, denn die anderen Schläger sind aus Mangel an Beweisen immer noch auf freiem Fuss und ein Zeuge will plötzlich den Schuss auf Finch gesehen haben….

Die psychische Anspannung und die Zerrissenheit zwischen Gut und Böse des Polizisten John Paul Rocksavage steht hier im Vordergrund und wird von Warren Brown sehr gut dargestellt. Wie schnell aus einem Polizisten, der das Böse tag täglich bekämpft selbst ein Täter wird, ist in der vierteiligen Mini-Serie „Good Cop“ anschaulich in Szene gesetzt worden. Die Serie an sich ist gut gelungen, nur das Ende ist etwas nebulös und ich hätte nach so viel Spannung etwas anderes erwartet.

Fazit: Trotz open end eine Mini-Serie, die man nicht verpassen sollte

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Fünf neue Fälle der Serie erwarten hier den Zuschauer:

Die Rückkehr:

Während einer Ermittlung wegen Steuerbetrugs des Unternehmers Dernlinger kommt ein Beamter des Wirtschaftsdezernats zu Tode.  Dr. Prohacek erkennt einen ihrer früheren Polizeischüler wieder, der wie es anfangs scheint, zufällig auf einem Überwachungsfilm auftaucht. Er arbeitet als Sicherheitschef für den afghanischen Unternehmer Sheraz, der wiederum dubiose Geschäfte mit dem Unternehmer Dernlinger betreibt…..

Die elegante Lösung:

Die beiden Ermittler reisen nach Italien um vor Ort wegen des Todes eines jungen Polizisten , der auf einen der europäischen Grenzschutzschiffe gedient hat, zu ermitteln.  Sie werden Zeuge, der menschenunwürdigen Auffanglager in die man die gestrandeten Afrikaner unterbringt. Doch dort bleiben sie nur kurze Zeit, denn sie werden alle ausgewiesen. Das Schicksal einer malischen Frau bewegt Eva besonders…

Persönliche Sicherheiten:

Um auf ihre Ermittlungen bei einem Fall von Geldwäsche im großen Stil Einfluss zu nehmen wird Dr. Prohaceks Nichte entführt. Man will sie so unter Druck setzen damit sie ihren Informanten preisgibt, doch die reagiert ganz anders als die Entführer das geplant haben…….

Das Blut der Erde

Wegen einer Patrone aus der Dienstwaffe eines Polizisten, die im Vorgarten eines Tatorts gefunden wird, geht es diesmal in den Ermittlungen und führt in die Kleinstadt Bunnharting. Die Patrone  ist erst der Anfang und sie führt über einen Trinkwasserskandal zu einem toten Kind….

Ohne Vergebung:

Dieser Fall geht unter die Haut. Ein Sexualstraftäter, der bereits mehrfach verurteilt wurde, kommt nach seiner Haftverbüßung frei und er wohnt bei seinem Bruder. Doch die Nachbarschaft will ihn im Ort nicht haben und so kommt es zu einem folgenschweren Vorfall, in deren Verlauf ein Polizist beschuldigt wird, den Straftäter zusammengeschlagen zu haben…

Nicht ohne Grund ist diese Serie mehrfach ausgezeichnet worden und ich staune immer wieder, mit was für komplexen Fällen die internen Ermittler es zu tun haben. Die Drehbücher sind immer am Puls der Zeit und durch die hervorragende schauspielerische Besetzung in den Haupt- und auch Nebenrollen immer ein Genuss die Serie zu verfolgen.

Besonders spannend finde ich die Verhörtaktiken,  wenn Dr. Prohacek ihr Gegenüber in die Zange nimmt und ich mag die besonnene Herangehensweise von HK Langner, der aber mit seinen Bemerkungen immer ins Schwarze trifft und so die beiden zu einem unschlagbaren Team macht, so dass ein Herr Dr. Reiter es nicht wirklich schafft, den beiden ihre Fälle aus den Händen zu nehmen, was er ja in jeder Folge mal mehr oder weniger versucht.

Was soll ich noch sagen, „Unter Verdacht – Vol. 4“ hält weiterhin das hohe Niveau der Serie und man kann nur wünschen, dass sie noch viele weitere interessante Fälle auf den Tisch bekommen.

Auch sehenswert:  “Unter Verdacht Vol 1

Unter Verdacht Vol 2

Unter Verdacht Vol 3

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In dieser britischen vierteiligen Mini-Serie  wird aufgezeigt,  was Politik doch für ein Haifischbecken ist und wie Industrie und Politik einen Machtkampf führen,  wenn es um das liebe Geld geht.

Petrofax ist ein riesiger Mineralölkonzern der überall verstreut auf der Welt Raffinerien betreibt. In einer dieser ereignet sich eine verheerende Explosion und viele Menschen sterben oder werden schwer verletzt. Der amtierende britische Premierminister verspricht den Hinterbliebenen eine große Entschädigung,  denn die hat er mit dem Eigentümer des Konzerns ausgehandelt.

Als der Premierminister sich auf seinem Rückflug von den Verhandlungen befindet,  reißt der Funkkontakt mit dem Flugzeug ab und später werden Wrackteile der Maschine geborgen und niemand hat anscheinend überlebt.

Nun entbrennt ein Machtkampf in Downing-Street Nr. 10, denn ein neuer Premiermister muss her.

Tom Dawkins bis dato noch Vize-Premierminister übernimmt diese schwere Aufgabe, obwohl er das eigentlich nie vorgehabt hat. Und doch scheint er genau der Richtige zu sein, denn in einer eindrucksvollen Rede sind die Wähler auf seiner Seite.

Eine Journalistin nimmt Kontakt mit Tom Dawkins auf und macht ihn auf einen dunklen Fleck auf Seiten des Mineralöl-Riesen Petrofax aufmerksam: Einige Opfer des Industrieunfall weisen Giftspuren auf…

Auch bei dem Absturz des Flugzeugs scheint eine Explosion die Ursache gewesen zu sein. War es ein Anschlag?

Die Geheimdienste laufen Sturm, denn sie scheinen irgendetwas mit Petrofax am Laufen gehabt zu haben und wollen dies am liebsten verstuschen.

Tony Fosset, ein guter Freund von Tom Dawkins, der früher beim Geheimdienst gearbeitet hat, versucht Tom bei der Wahrheitsfindung zu helfen. Das scheint irgendjemanden nicht zu gefallen, denn bald lebt Tony nicht mehr.

Eine Abhörspezialistin, die auf Tom Fosset angesetzt war, bringt dann langsam Licht ins Dunkel, aber auch sie spielt mit ihrem Leben…

Gabriel Bryne spielt hier den Vize-Premier, der dann an die Macht kommt und bei den vielen Intrigen, Vertuschungen und dem Kampf um viel Geld versucht den Überblick zu behalten.  Er will ein gradliniger Politiker sein , doch auch er hat eine Vergangenheit, die für viele Machtbesessene Fragen aufwirft…

Als Bonus auf der DVD „Secret State“ gibt es einen Blick hinter die Kulissen und ein Interview mit dem Autor, der die Vorlage zu dieser Serie geschrieben hat.

Fazit: Diese Mini-Serie ist schauspielerisch sehr gut besetzt. Sie ist spannend, fesselnd und zeigt auf wie es hinter den Kulissen der Mächtigen der Welt zugehen kann.

 

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Christopher Cowin hat eine Plattform im Internet eingerichtet.  Jeder Web-User  kann auf dieser Seite korrupte Firmenbosse, Politiker oder andere Leute, die sich an anderen bereichert haben auf einer Liste eintragen und sein Votum dazu abgeben. Die Seite wird zum Selbstläufer und Christopher ist auf einmal in aller Munde und bekommt sogar für sein Engagement gegen Korruption einen Preis verliehen.

Doch was manch einer gut findet, ist für andere wiederum ein Dorn im Auge und ein guter Freund und Polizist versucht Christopher noch zu warnen, denn er legt sich mit einem Machtimperium an.

An Christopher prallt die Warnung ab und alle Bemühungen auch von anderen Menschen,  ihn dazu zu bringen, die Liste aus dem Netz zu nehmen, laufen ins Leere.

Dann wendet sich das Blatt für Christopher und seine Familie, denn die Liste wird zu einer Todesliste!

Ein korrupte Politiker, der sogar vor Gericht seine „Unschuld“ beweisen konnte und wieder auf freiem Fuß ist, stand an erster Stelle der Liste.  Nun ist er exekutiert worden und das vor laufender Kamera und der Film ist überall im Netz zu sehen.

Als dann die nächste Person, die auf der ersten Position der Liste stand wieder vor laufender Kamera getötet wird, rückt Christopher in den Fokus der Ermittlungsbehörden und bald ist er Tatverdächtiger Nr. 1. Damit nicht genug, plötzlich steht auch er auf der Liste…..

Alle seine Bemühungen die Liste nun aus dem Netz zu nehmen, schlagen fehl, denn sie hat sich wie ein Virus verselbständigt und Christopher hat nur noch eine Möglichkeit seine Unschuld zu beweisen: Er setzt sich selbst an die 1. Stelle der Liste und will damit dem Killer eine Falle stellen. Ob das eine gute Idee ist, bleibt dahingestellt…..

Fazit: Den Grundgedanken des Films “Die Todesliste – Nr. 1 stirbt ” fand ich ganz interessant, aber die Umsetzung mit teilweise etwas gekünstelten Szenen und Dialogen und manchmal nicht nachvollziehbaren Handlungen war dann weniger spannend und auch das Ende des Film war  nicht besonders überraschend.

 

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Die Figur Odd Thomas wurde von dem Schriftsteller Dean Koontz erschaffen. Mir ist der Autor durchaus bekannt,  nur habe ich ihn immer irgendwie mit Horrorstories verbunden, weshalb ich auch noch keines seiner Bücher gelesen habe.

Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt man unter Extras, wo zwei Leseproben der Bücher auf der DVD hinterlegt sind.  Dort findet man auch  Interviews mit den Hauptdarstellern und ein Making off. Soviel dazu und jetzt zum Inhalt des Films:

Odd Thomas beschreibt sein Leben selbst als ungewöhnlich, was wohl mit seiner Mutter zu tun hat, die als verrückt galt und mittlerweile in der Psychiatrie untergebracht  ist.  Auch Odd könnte dort landen, wenn bestimmte Leute von seinen hellseherischen Fähigkeiten wüssten und deshalb ist es auch nur ein kleiner Kreis eingeweiht. Eine davon ist seine große Liebe Stormy und der Sherif der Kleinstadt in der die Handlung spielt. Durch seine Gabe kann Odd  z.B. Mordopfer sehen, die ihn um Hilfe bitten… Außerdem gibt es da noch die Bodachs. Das sind sozuzsagen die Vorboten von Unheil und Leid bzw. die Ankündigung des Bösen. Diese merkwürdigen wie in Klarsichtfolie eingefüllten Kreaturen sind schon beängstigend, doch nur Odd kann sie sehen und sich als einziger dem Bösen entgegenstellen.

Odd arbeitet in einem Imbiss als ein merkwürdig aussehender Mann den Raum betritt. Odd spürt das etwas Schlimmes bevorsteht und er verfolgt den Mann. In dessen Haus macht er dann eine schreckliche Entdeckung und bald darauf steht er einer Übermacht des Bösen gegenüber….

Der Film „Odd Thomas“ beginnt seicht und romantisch, aber dann kommen spannungsgeladene Momente hinzu, dass es einem den Atem stockt. In diesem Film wird man als Zuschauer gefühlsmäßig hin- und hergewirbelt und am Ende kann man nur sagen: WOW, das war einfach nur UNHEIMLICH SPANNEND!

Mir hat dieser Film wirklich sehr gut gefallen, die Rolle des Odd ist mit Anton Yelchin  echt klasse besetzt, die Story ist fesselnd und mit vielen Spezialeffekten in Szene gesetzt, so dass daraus ein echt tolles Filmerlebnis geworden ist.

Da Dean Koonrz ja bereits weitere Bücher über Odd Thomas geschrieben hat,  gibt es hoffentlich auch weitere so tolle Verfilmungen davon!

Fazit: Ein etwas anderer Gruselfilm, der  jedoch begeistert und man möchte mehr davon

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Die vorherrschenden Farben dieses Films sind rot und schwarz. Rot steht für das Milieu in dem der Film spielt, nämlich Bangkoks Sündenpfuhl und Blut, denn das fließt hier reichlich. Schwarz bzw. dunkel, denn die Stimmung ist angespannt düster und die Handlung spielt meist nachts.

Wie bereits erwähnt, spielt der Film im Rotlichtviertel von Bangkok, wo die beiden sehr unterschiedlichen Brüder Julian (Ryan Gosling) und Billy (Tom Burke) einen Kickbox-Club betreiben.  Doch das ist nur Tarnung, denn eigentlich ist es ein Drogenumschlagplatz und steht für illegale Geschäfte aller Art.

Bevor Billy eines Abends ins Nachtleben strebt sagt er noch „Es ist Zeit den Teufel zu treffen“.  Den scheint er selbst im Leib zu haben, denn er tötet im Drogenrausch eine junge Prostituierte.   Ein von der Polizei eingesetzter Schwertkämpfer nimmt das Gesetz in seine Hand und überbringt die Todesnachricht dem Vater der jungen Frau.  Der läuft Amok und bald darauf ist Billy ebenfalls tot.

Den illegalen Drogenhandel führen nur nach außen die beiden Brüder. Im Hintergrund zieht ihre eiskalte und berechnende Mutter Crystal (Kristin Scott Thomas) die Fäden. Als diese vom Tod ihres Sohnes erfährt, sinnt sie auf Rache. Sie bedrängt Julien, damit der den Tod seines Bruders rächt.  Doch der blockt ab und widersetzt sich seiner Mutter, so dass diese andere Wege gehen und einen anderen Handlanger für diese Tat suchen muss….

Es wird reichlich gemordet  in diesem sehr bildgewaltigen Film, doch es wird auch gesungen in einer Sprache (wahrscheinlich Thai) die ungewöhnlich klingt und deswegen schon wieder gut zum Film passt. Denn ungewöhnlich ist diese Produktion auf jedem Fall, denn die Handlung switcht  zwischen Ruhe, Angespanntheit, Brutalität, Mord, Gesang und Stille hin und her und dazwischen ein Ryan Gosling,  der einfach nur präsent ist im Film. „Only God Forgives “ ist durch seine ungewöhnliche Machart ein durchaus sehenswerter Film.

Fazit: Ungewöhnlich, bildgewaltig, brutal, mörderisch, sehenswert!

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Auch diesmal spielt David Suchet die Rolle des belgischen Privatdetektivs Hercule Poirot.  Im beiliegenden Booklet der vierteiligen DVD-Sammlung erfährt man, dass der englische Schauspieler schon über 20 Jahre in die Rolle des von Agatha Christie erschaffenen Privatdetektivs schlüpft.  Wenn man sich die vier Folgen ansieht, hat man das Gefühl David Suchet lebt diese Rolle!  Der Anzug sitzt perfekt, es findet sich keine Knitterfalte und der mit französischen Worten gespickte Redefluss ist neben seinem hochgezwiebelten Schnauzbart  sein Erkennungszeichen.  Bon!

Als Zuschauer  wird man in eine andere Zeitepoche versetzt, was auch  den Charme der Serie ausmacht.  Besonders interessant ist immer, wie der gute Poirot auf die Lösung der Fälle kommt und was für interessante Familiengeheimnisse er zu Tage fördert.

Hier kommt ein kleiner Einblick in die vier interessanten Kriminalfälle:

Mrs. Mc Ginty ist tot:

Die Folge beginnt mit dem Richterspruch: Tod durch den Strang. Ein junger einfacher Mann mit Namen James Bentley soll seine Vermieterin ermordet haben und sitzt deswegen auf der Anklagebank. Doch so ganz will der ermittelnde Beamte nicht glauben, dass dies der Mörder ist und er wendet sich an Hercule Poirot, der sich dann vor Ort selbst ein Bild macht.  Zwei Fotografien die in der Tageszeitung veröffentlicht wurden, bringen den Detektiv auf eine Spur, was dazu führt, dass man einen Mordanschlag auf ihn verübt……

Die Katze im Taubenschlag:

Eine alte Bekannte von Poirot ist Schulleiterin von Medowbank einer renommierten Mädchenschule. Sie ist auf der Suche nach einer Nachfolgerin und sie bittet Poirot wegen seiner Menschenkenntnis ihr dabei zu helfen.  Kaum hat das Schuljahr begonnen wird die Sportlehrerin tot in der Turnhalle aufgefunden. Es war Mord. Bald überschlagen sich die Ereignisse und im Verlauf wird auch noch eine Schülerin entführt…..

Die vergessliche Mörderin:

Zur frühen Morgenstunde stört eine junge Besucherin Poirot beim Frühstück. Sie ist völlig aufgelöst und berichtet, sie vermute, sie habe einen Mord begangen.  Doch sie will sich von Hercule nicht helfen lassen,  denn sie findet den Detektiv zu alt! Doch die belgische Spürnase lässt nicht locker und bei seinen Nachforschungen findet er heraus, dass tatsächlich im gleichen Wohnhaus der jungen Frau jemand ermordet wurde….

Der Tod wartet:

Dieser Teil hat mich gleich an „Rendezvous mit einer Leiche“ erinnert. Die Verfilmung mit Peter Ustinov als Hercule Poirot,  die auch mit vielen bekannten Schauspielern gespickt war, denn da ging es auch um Ausgrabungsarbeiten in der Wüste.

Im vorliegenden Teil spielt übrigens Tim Curry den Ausgrabungsleiter Lord Boynton, dessen nicht sonderlich beliebte herrische Ehefrau ermordet wird. Weitere bekannte Gesichter tauchen hier auf wie z.B. Mark Gatiss und John Hannah.

Fazit: Durch David Suchet lebt Hercule Poirot und die Spannung der Fälle der “Collection 10 “ist ungebrochen.

Auch “Collection 8” ist  sehenswert

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