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Sarah Lunds Versetzung in eine ruhigere Abteilung der dänischen Polizei steht kurz bevor, denn ihr Privatleben hat durch ihre Arbeit an spektakulären Kriminalfällen sehr gelitten. Ihr mittlerweile erwachsener Sohn lehnt einen engeren Kontakt ab und nur durch Zufall erfährt Kommissarin Lund, dass sie Großmutter wird….

Doch viel Zeit darüber nachzudenken, was schief gelaufen ist, hat sie nicht, denn ihre ganze Aufmerksamkeit fordert ein sehr  verzwickter  Kriminalfall in deren Verlauf ein Kind verschwindet:

Im Focus der Handlung steht die Großreederei Zeeland. Robert Zeuthen ist der Leiter dieser Reederei. Er ist geschieden und hat zwei Kinder. Als seine Tochter Emelie verschwindet und es sich dann  herausstellt, dass die Kleine entführt wurde,  setzt er alle Hebel in Bewegung um sie aus den Fängen des Entführers zu befreien. Doch dieser Entführer  ist sehr undurchsichtig und wie sich im Verlauf herausstellt, sehr gefährlich.  Erst fordert er eine hohe Summe Lösegeld,  doch die Geldübergabe läßt er dann aber  verstreichen.

Als wieder einmal eine Übergabe stattfinden soll,  ist es bereits Abend und der Entführer hält mit seinem Lkw auf einer großen Brücke.  Als Sarah Lund sich dem Wagen nähert ist dieser leer. Sie und der herbeieilende Vater hören die Rufe von Emelie, die sich in einem Boot unterhalb der Brücke zu befinden scheint. Dann folgt ein Schuss und aus dem sich entfernenden Boot wird ein großes Bündel ins Wasser geworfen…..

Wie schon in den zwei Staffeln davor ist auch diesmal wieder die Handlung mit politischen Machenschaften, in die z.B. der amtierende Ministerpräsident verstrickt ist, ausgeschmückt, was ich persönlich eher als verwirrend als spannend finde. Auch die immer etwas mürrisch dreinschauende Sarah Lund ist zwar bei der Ermittlung erfolgreich, aber mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat sie so ihre Schwierigkeiten.

Fazit: Eigentlich geht bei der ganzen Machtrangelei und den immer neuen Verdächtigen die Spannung verloren und das kann auch das deftige Ende  von “Kommissarin Lund – Staffel 3” nicht auffangen.

 

 

 

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Mit Aurelio Zen (Rufus Sewell) kommt ein neuer italienischer Commisario auf den Bildschirm. Die DVD-Sammlung umfasst drei Folgen, die auf den  Büchern von Michael Dibtin beruhen.

Die Mordkommission in Rom ist sein Arbeitsplatz. Ihm eilt der Ruf der Unbestechlichkeit voraus und durch seine gute Arbeit ist er oft in den Medien präsent, was seine Kollegen und Vorgesetzten nicht sonderlich gut finden.

Das weibliche Geschlecht hat ein Auge auf den gutaussehenden Commissario geworfen und so kommt es schon mal vor, dass ihn die zuständige Staatsanwältin zu sich nach Hause bestellt um ihn mit Champagner zu erobern. Doch Aurelio bleibt standhaft und integer, denn er hat nur Augen für Tania, die Assistentin seines Vorgesetzten. Auch sie hat ein Auge auf ihn geworfen und so beginnen sie eine leidenschaftliche Affäre, von der aber niemand etwas wissen darf.

Bei so viel „Amore“ kommt aber das Verbrechen nicht zu kurz, denn die drei Fälle in denen er jeweils von höchster Instanz hinzugezogen wird, haben es in sich:

Ein augenscheinlicher Selbstmord entpuppt sich als Mord, der den Commissario in die Welt der Reichen und Mächtigen führt, wo er es mit einer Organisation der „Caballe“ zu tun bekommt, die dafür bekannt ist, dass sie Morde wie Selbstmorde aussehen lässt.

Im Teil „ Vendetta“ wird bei einer vorgetäuschten Autopanne der Richter Bertolini erschossen. Der Täter ist der Schwerkriminelle Spadola der mit seinem Sohn auf Rachefeldzug ist und auf seiner Liste steht auch Aurelio Zen. Doch der wird wegen einer Morduntersuchung nach Perugia versetzt und ist somit vorerst auf dem Schussfeld…

Im dritten Teil soll Commissario Zen bei einer Entführung und verpassten Lösegeldübergabe intervenieren. Doch die reiche und sehr merkwürdige Familie Miletti macht es ihm schwer der Suche nach dem entführten Oberhaupt der Familie nachzukommen. Die ganze Familie ist vorwiegend mit sich selbst und privaten Querelen beschäftigt und sie können oder wollen sich an den Ermittlungen nicht so recht beteiligen.

Die DVD-Reihe „Aurelio Zen “ ist eine gelungene Krimi-Reihe. Der Commissario kommt als Ermittler gut rüber und auch der feine immer wieder eingelagerte Humor in der Serie macht die drei Folgen sehenswert. Die Fälle sind spannend und gut in Szene gesetzt.  Die amourösen Einlagen schaden der Serie nicht, sondern sind gut in die Handlung integriert.

Als Bonus gibt es noch ein Making off des Films, der tatsächlich in Rom gedreht wurde.

Fazit:  Sehenswerte Krimireihe

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10 März 2013 · DVD/Blu-ray,Thriller · 0 Kommentare

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Eine junge Frau liegt mit starren Augen an einem Flussufer.  Sie kommt langsam zu sich. Ganz in ihrer Nähe liegt ein durchnässter Rucksack, der ihr zu gehören scheint.  Sie weiß nicht wo sie ist und warum sie sich hier befindet. Sie schleppt  sich langsam voran und als sie sich dann in einen Dorf wiederfindet, sind dort überall französische Schilder?!

Sie geht in ein Hotel, wo sie  beim Ausfüllen der Anmeldung bemerkt, dass sie sich auch an ihren Namen nicht erinnern kann.  Pierre, der Sohn der Hotelmanagerin erkennt, dass es der jungen Frau nicht gut geht und er bringt sie erst  einmal für die Nacht im Mansardenzimmer unter.

Als sie allein im Zimmer ist, öffnet sie den Rucksack und es befindet sich eine große Menge an Euroscheinen darin. Beim Duschen sieht sie dann eine große frische Narbe auf ihrem Bauch. Fragen über Fragen, aber ihr Gedächtnis lässt sie im Stich…

Am nächsten Tag bemerkt sie, dass sie von mehreren Männer verfolgt wird und in einem Reisebüro erkennt sie, daß sie  Dänisch lesen kann. Sie vermutet, dass sie Dänin ist und mit der Hilfe von Pierre ändert sie ihr Aussehen und sie fährt mit einem Bus nach Kopenhagen. Im Bus hört jemand Musik und sie fragt, wer der Interpret sei, denn die Musik und die Stimme kommen ihr sehr bekannt vor. Der Sänger ist Just Ore, ein bekannter dänischer Opernsänger. Sie geht auf ein Konzert des Künstlers und dort erfährt sie zu ihrer großen Überraschung etwas über ihre wahre Identität.

Doch nach ein paar Tagen hat sie immer noch das Gefühl, daß irgendetwas nicht stimmt und sie heuert einen Privatdetektiv an, der herausfinden soll, wer sie noch immer verfolgt.

Nun, dies wird hier natürlich nicht erraten, denn diesen Film sollte man nicht verpassen. Genau wie „ID:A “ erhält der Zuschauer auch nur die Informationen, die die junge Frau über ihre Identität  herausfindet und nicht mehr. Nur als es zu einem dramatischen Schlüsselerlebnis kommt, in der ihr Leben bedroht ist,  kann sie sich erinnern und da wird ihr klar, es wäre  besser gewesen nie wieder zurück nach Dänemark zu kommen….

Fazit: Spannende Identitätssuche, die man nicht verpassen sollte

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Ein Film von Francis Ford Coppola. Das Mädchen auf dem Cover (Elle Fanning) sieht etwas schräg aus und man könnte vermuten, sie geistert im Wald umher…

Val Kilmer verkörpert den etwas abgehalfterten und meistens unter Alkoholeinfluss stehenden Schriftsteller Hall Baltimore, der auf seiner Promotionreise für sein neues Hexenjäger-Buch in der Kleinstadt Swan Valley landet. Das auffälligste an dem Ort ist der Kirchturm mit sieben Uhren, deren Zifferblätter alle eine andere Zeit zeigen und es wird erzählt, dort oben wohne das Böse….

Niemand interessiert sich für seine Bücher, nur Sheriff La Grange kauft eins. Dabei kommen die beiden ins Gespräch und der Sheriff erzählt, das vor 40 Jahren im diesem Ort ein Massenmord stattgefunden hat und ob Hall nicht mit dem Sheriff zusammen ein Buch darüber  schreiben wolle. Hall lehnt dankend ab, doch seine Frau und sein Verleger sitzen ihm im Nacken und er braucht Stoff für ein neues Buch, den er aber nicht parat hat.

Im Hotelzimmer schläft Hall nach reichlich Alkohol ein und träumt eine wirre Geschichte zusammen, in dem er Kontakt zu Edgar Alan Poe hat, der in einem nahegelegenen Hotel gewohnt haben soll…

Bei der nächsten Begegnung mit dem Sheriff lässt dieser nicht locker und erzählt von einer besonderen Leiche, die sich zurzeit in der Leichenhalle befindet. Neugierig geworden geht Hall mit dem Sheriff in die Leichenhalle. Die Tote ist ein junges Mädchen und in ihrem Körper steckt ein Pflock….

Durch den Traum und die merkwürdige Leiche hat Hall nun doch Stoff für einen neuen Roman , denn  wer kann schon behaupten, er habe persönlich mit Edgar Alan Poe gesprochen….

Twixt – Virginias Geheimnis “ ist ein schaurig schöner Film in dem die Traumsequenzen in grau-rot gehalten werden.  Ich kann nicht genau sagen in welche Rubrik ich ihn einordnen kann. Auf der einen Seite gibt  mysteriöse Mordfälle und auf der anderen Seite an Vampirfilme erinnernde Gestalten. Gut gemixt kommt ein ungewöhnlicher Film mit blutigen Szenen und einer schönen musikalischen Untermalung  daraus hervor.

Fazit: Schaurig schöner Genre-Mix

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Genau wie die „Body Farm“ (Forschungsgelände des FBI  bezüglich Verwesungsprozessen von Leichen) in Texas führt die BBC-Mini-Serie auf eine Farm in England, wo vier forensische Wissenschaftler  an Leichen forschen.  Leiterin dieser Farm ist Dr. Eve Lockhart, die  mit einer weiteren weiblichen und zwei männlichen Kollegen in dem privaten Forschungslabor arbeitet.  Ihre Forschungsergebnisse dienen  bei der Aufklärung von Verbrechen. Da praktisches Arbeiten für die Forscher sehr wichtig ist, arbeitet die  Gruppe eng mit der Polizei zusammen. Ihr Ansprechpartner dort ist der immer etwas mürrisch wirkende D.I. Craig Hale.

In der ersten Folge  wird Dr. Lockhart in den 7. Stock eines leerstehenden und sehr heruntergekommenen Hochhauses gerufen.  Dort hat man riesige Mengen Blut und andere Überreste verteilt auf mehreren Wänden, vorgefunden. Als sie die Räume betritt summen schon reichlich Fliegen umher, was die Forscherin fasziniert und sie ruft sofort den  Rest der Mannschaft zusammen.  Was war dort geschehen?

In den weiteren Folgen gibt es bis zu Unkenntlichkeit verbrannte Leichen oder es werden nur Leichenteile gefunden, die untersucht werden können.  Die Wissenschaftler analysieren die Spuren die am Tatort hinterlassen werden („denn es bleibt immer etwas zurück“) und in diffiziler Kleinarbeit kommen sie den Tätern auf die Spur oder können erklären, warum Selbstmord oder gar eine natürliche Todesursache vorliegt.

Den Machern  der Serie “The Body Farm “  ist es gelungen ohne echte Schockeffekte auszukommen.  Die Geschichten,  die hier erzählt werden sind zwar teilweise gruselig anmutend, aber dennoch so interessant, dass man gar nicht anders kann, als weiter  am Bildschirm zu verbleiben. Die vier Charaktere der Wissenschaftler sind gut gewählt und besonders  „Oggie“  hat man mit seinem leicht psychisch auffälligen Wesen schnell in Herz geschlossen….

Für schwache Nerven sind die Bilder der Tatorte und Toten nicht geeignet, aber die Kombination aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen und der spannenden Krimihandlung ist wirklich gut gelungen und es bleibt zu hoffen, dass dies nicht das Ende der Serie war.

Als Bonus auf der 4. DVD gibt es die erste Episode in der englischen Originalfassung inklusive aller entfernten Szenen.

Fazit: Nichts für schwache Nerven, aber sehr sehenswert

Auf dem Blog Schusswechsel gibt es z.B. auch Bücher zu diesem Thema

 

Stolen

14 Februar 2013 · DVD/Blu-ray,Thriller · 0 Kommentare

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Will Montgomery ist ein Meister seines Fachs und deswegen hat er auch acht Jahre im Gefängnis gesessen. Sein Spezialgebiet ist Bankraub. Doch bei seinem letzten Coup, wo er mit seinen Helfern 10 Millionen Dollar erbeutete, ging etwas schief:  Vincent, einer seiner Helfer  fängt an zu streiten und es fällt ein Schuss…

Daraufhin musste Will improvisieren, denn zwei seiner Helfer haben es ins Fluchtfahrzeug geschafft und fahren aber ohne ihn auf und davon, da ihnen das FBI dicht auf den Fersen ist. Auf seiner Flucht schafft er es gerade noch sich der Beute zu entledigen, wird dann aber festgenommen und verurteilt. Aber da er seine Mithelfer nicht namentlich nennt und bei ihm auch keine Beute gefunden wurde, ist die Haftstrafe mit acht Jahren nicht lang.

Das FBI vermutet das Will sich nach der Haftentlassung jetzt das Geld holen will, doch der denkt gar nicht daran und besucht lieber seine Tochter. Doch seine Tochter  Alison trifft sich zwar mit ihm, will aber sonst weiter keinen Kontakt und beendet ihr Treffen in dem sie sich ein Taxi ruft…..

Das Will entlassen wird, bleibt auch seinem Ex-Kollegen Vincent nicht verborgen und der will unbedingt das erbeutete Geld und beobachtet Will und Alison aus einem Taxi…

Bald erhält Will einen Anruf von Vincent und dieser fordert seinen Anteil an der Beute, denn er hat Alison in seinem Taxi als Geisel und er droht damit sie zu töten, sollte Will nicht kooperieren….

Will wendet sich ans FBI, denn er hat kein Geld und kann auch keins besorgen. Die glauben seine Geschichte mit der Entführung einer Tochter nicht und so muss Will wieder improvisieren. Dazu sucht er den Rest der Crew auf um an Informationen zu Vincent zu bekommen…

Will Montgomery wird von keinem anderen als Nicolas Cage gespielt, was eine gute Wahl ist. Zwar ist die Handlung nicht ganz neu, was aber dem Unterhaltungswert von „Stolen“ nicht schmälert.  So wird der Zuschauer mit wilden Verfolgungsjagden und reichlich Kugelhagel  in die Handlung hineingezogen und eh man sich versieht sind 90 Minuten spannende Unterhaltung vorbei.

Als Bonus auf der DVD gibt es noch einen Blick hinter die Kulissen  und Interwies.

Fazit: Nicolas Cage wieder mal in einer perfekt besetzten Action-Rolle

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Die passenden Bücher zu dieser schwedischen Krimi-Reihe von dem Autor Arne Dahl  habe ich  zwar nicht gelesen, aber die Verfilmungen sollten Fans von nordischen Krimis nicht verpassen. Drei Fälle umfaßt die DVD-Box mit folgendem Titeln:

Böses Blut, Falsche Opfer und Misterioso

Zum Inhalt:

Einflussreiche Mitglieder der Stockholmer Finanzwelt werden auf brutalste Weise ermordet.  Eine Spezialeinheit von Kriminalisten wird gebildet. Fortan nennen sich diese Ermittler „Das A-Team“.  Jenny Hultin leitet die sechsköpfige Gruppe, die  u.a. aus Computer- und Verhörspezialisten besteht. Die Gruppe arbeitet eher mit Köpfchen als mit den Fäusten, was nicht heißt, dass sie immer nur nach Vorschrift vorgehen.

Die Ermordeten waren alle Mitglieder eines Ordens bzw. einer Loge  und die restlichen Mitglieder des Ordens werden deswegen überwacht. Doch dann passiert während der Überwachungsmaßnahme wieder ein Mord und die Spur erweist sich als falsch.  Neue Recherchen führen nach Kasachstan, wohin dann ein Mitglied des A-Teams reist. Dort gerät dieser in höchste Lebensgefahr.

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Im nächsten  Fall hat es das A-Team mit einem Serienkiller zu tun. Er tötet seine Opfer mit zwei Spezialzangen so dass die Stimmbänder durchtrennt werden und er verstümmelt sie im Genitalbereich.  Eine Spur führt in die USA  zu einer besonderen Foltermethode und zur Terrorismusbekämpfung.

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Der letzte Fall beginnt mit einer Autoexplosion. Im Wagen befindet sich ein  Drogenfahnder aus Stockholm mit seiner Familie. Alle werden dabei getötet. Das Team wird zur Aufklärung des Falles hinzugezogen und ermittelt, dass der Drogenfahnder undercover in einem Restaurant  gearbeitet hat. Dort soll ein Umschlagplatz für Drogen gewesen sein.  Der Inhaber wird erpresst und es geht um mehrere Millionen, die er beschaffen soll…..

Das A-Team rückt an, wenn normale Polizeiarbeit nicht mehr ausreicht. Die Experten, die zumeist mit Köpfchen arbeiten, kommen aber um den Einsatz von Schusswaffen nicht herum und sie haben es durch und durch mit schlimmen Verbrechen zu tun.  Die Charaktere des Teams sind sehr unterschiedlich und  facettenreich. Man bekommt Einblick in ihr Privat- und Liebesleben. Nach drei Teilen sind sie einem schon so vertraut und ans Herz gewachsen, dass man auf eine baldige Fortsetzung der „Arne Dahl “-Reihe hofft.

Fazit: Nordic-Crime vom Feinsten

 

 

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Nachdem bereits die erste Collectors Box mit 5 Staffeln die Sammlerherzen  höher schlagen lies, ist jetzt die zweite Box mit den Staffeln 6 bis 10 herausgekommen. Als Zugabe zu diesen  5 DVD’s gibt es eine Bonus-DVD. Darauf enthalten ist die Doku „Super Sleuth“ (englisch für Spürnase).  In dieser Doku kommt die Erfinderin bzw. Schriftstellerin Caroline Graham zu Wort und sie erzählt wie alles begann und aus den Büchern zu Midsomers Murders (englischer Originaltitel der Bücher) eine so erfolgreiche Fernsehserie geworden ist.

Zu Anfang musste erst einmal der passende Schauspieler für die Rolle gefunden werden. Als man John Nettels fragte,  der früher bereits  den Fernsehzuschauern als „Bergerac“ ein Begriff war und auf der Kanalinsel Jersey viele Jahre ermittelt hatte,  ob er die Rolle übernehmen wolle, sagte dieser ab. Aber die Drehbücher, die man ihm dagelassen hatte um seine Meinung zu ändern, waren wirklich so vielversprechend, dass er dann doch den Part des beliebten Inspector Barnaby übernahm.

In der Dokumentation kommen der  erste Assistent Sergent Troy (Daniel Casey), seine Filmehefrau sowie seine Filmtochter zu Wort und erzählen über die Dreharbeiten.

Das soll noch nicht alles Zusatzmaterial sein, denn auf  der  DVD Volume 6 gibt es als Bonus einen TV-Beitrag und auf Volume 9 ein Interview mit dem Hauptdarsteller John Nettels.

Damit die Krimifans der Serie sich jetzt noch besser orientieren können, in welchem Teil von Midsomer die Verbrechen geschehen, ist der  „Inspector Barnaby – Collector’s Box 2“ eine Übersichtskarte von Midsomer County beigelegt.

In den 20 Folgen der  Serie geht es auch diesmal in der idyllischen Landschaft um einen Blick hinter die schönen Fassaden der Häuser,  in den teils adelige, aber auch auf den ersten Blick ganz normale  Mensch leben. Einige von ihnen haben allerding so ihre Geheimnisse, ob sie nun Pferdeliebhaber sind oder Liebhaber des weiblichen Geschlechts, ihre dunklen Geheimnisse bleiben dem Inspector nicht verborgen und ganz besonders dann nicht, wenn sie zum Mörder geworden sind.

Fazit: 20 weitere spannende Fälle des beliebten englischen Ermittlers,  die in keiner Sammlung fehlen sollen.

Inspector Barnaby, Vol. 16

Wer immer noch nicht genug hat von dieser erfolgreichen Serie, der  sollte auf keinen Fall die neuen vier Folgen der mittlerweile 16. Staffel nicht verpassen.  Die vier Titel verheißen wieder Krimispannung vom Feinsten:

BLICK IN DEN SCHRECKEN: Wissenschaftliche Experimente und deren Spätfolgen und man geht der Frage nach, gibt es so etwas wie das „Zweite Gesicht“

TOD IM LIEBESNEST:  Ein Pub, ein toter Kellner, Liebesreigen und Liebeswirrungen über viele Jahre hinweg und ein brennendes „Liebesnest“ stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen.

TIEF UNTER DER ERDE: Ein alter verschollener Weinkeller, ein vermeintlicher Selbstmord, Betrügereien und ein lang andauernder Ehekonflikt und dessen bizarres Ende halten diesmal den Inspector auf Trapp.

HAUS VOLLER HASS: Weihnachten mit der Familie und all sein Drumherum lassen den Inspector auf Arbeit hoffen und tatsächlich wird eine Familienzusammenkunft in einem sehr herunter gekommenen Familiensitz mit einigen Mordanschlägen den Weihnachtsbraten etwas warten lassen.

Fazit: Auch nach der 16. Staffel hat man immer noch Lust auf weitere Folgen

 

 

 

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Echte Krimi-Fans erinnern sich bestimmt noch an die Serie “Twin Peaks”.  1991 wurde sie erstmals in Deutschland ausgestrahlt und war sogleich in aller Munde, denn bis dato gab es so etwas noch nicht.  In mehreren Teilen wurde der Mord an Laura Palmer untersucht und der FBI-Agent Dale Cooper (Kyle Mac Lachlan) bekam Kultstatus, denn er hatte so seine Eigenarten wie z.B. sein Diktiergerät Diane zu nennen o.ä. Bis heute ist die Titelmelodie ein Erkennungszeichen und die Serienjunkies wissen Bescheid schon bei den ersten Takten Bescheid: Das kann nur “Twin Peaks” sein….

“Twin Peaks – Fire walk with me” ist so gesehen eigentlich der Vorfilm zur Serie, denn hier passiert der Mord an Teresa Banks. Diesen Fall untersuchen die FBI-Agenten Chester Desmond und Sam Stanley,  was der örtlichen Polizei nicht sonderlich gefällt, den sie wollen sich bei den Ermittlungen nicht in die Karten sehen lassen.  Doch die beiden vom FBI lassen sich so schnell nicht abweisen und kommen langsam voran in ihren Ermittlungen.  Als sie auf einem Campingplatz einige Befragungen durchführen verschwindet  Agent Desmond spurlos….

Als nächstes wird dann Agent Dale Cooper auf den Fall angesetzt, doch auch er kann den Mörder nicht finden, prophezeit aber einen weiteren Mord…. (der ja dann auch geschieht, das nächste Opfer heißt Laura Palmer)

Der Film zeigt dann, dass Laura Palmer ein sehr leichtlebiges Mädchen ist, Alkohol, Drogen und Sex gehören zu ihrem jungen Leben, denn sie will einen Dämon vertreiben, der sie nachts immer wieder heimsucht…                                  Die Traumsequenzen sind etwas ungewöhnlich und die Szenen hinter dem roten Vorhang muss man auch erst einmal verstehen, aber sie gehörten schon in der  Serie mit zu den  ungewohnten bzw. ungewöhnlichen Teilen des gesamten Krimis und sind mittlerweile  Kult.

Der ganze Film “Twin Peaks – Fire Walk with Me“ist mit vielen bekannten Stars besetzt u.a. spielt aber auch der Regisseur David Lynch eine kleine Rolle und David Bowie schwebt irgendwie durchs Bild. Wer nur die Serie kennt, der kommt an diesem Film nicht vorbei.

Fazit:  Agent Cooper mit Diane, Laura Palmer und Twin Peaks sind und bleiben Kult!

 

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Eine Einladung auf die Sonneninsel Mallorca führt fünf ehemalige College-Freunde nach einigen Jahren wieder zusammen. Alvo, einer der Fünf hat es mittlerweile zu einigem Reichtum gebracht und ist Besitzer einer Traumvilla. Und er war es auch der seine Freunde dahin eingeladen hat.  Sie sind mittlerweile alle um die 40 und irgendwie hat das Leben bei allen irgendwo oder irgendwie Spuren hinterlassen. Nur Alvo, scheint auf der Sonnenseite des Lebens zu wohnen und er lässt nun seine Freunde daran teilhaben. Sie verbringen die ersten Tage in Saus und Braus und erkunden Land und Leute und genießen die Sonne auf ihrer Haut.

Zwischendrin erhält Alvo immer wieder irgendwelche merkwürde Anrufe, die er als „Geschäfte“ abtut. Niemand stört sich daran und hinterfragt seine „Geschäfte“. Doch dann schwimmt auf einmal eine tote Ziege im Pool…

Auch dieses Ereignis hinterfragt keiner der Freunde, sondern man vergräbt sie hinter dem Haus…

Dann fängt Alwo an zu stänkern und versucht die ausgelassene Stimmung in andere Bahnen zu lenken, was auch kurzfristig gelingt und einige Probleme werden sichtbar. Doch das eigentliche Problem sieht immer noch keiner und es kommt wie es kommen muss…..

Eines Abends sitzen alle fünf Freunde zusammen und plötzlich stürmt eine maskierte Person in die Villa und fuchtelt mit einer Pistole herum. Er schreit auf Spanisch etwas, doch nur Alvo scheint zu verstehen, was gefordert wird und sagt etwas. Doch das scheint dem Maskierten nicht zu gefallen und plötzlich fällt ein Schuss und Alvo liegt tot mit einem Loch im Kopf auf dem Tisch und der Schütze ist wie vom Erdboden verschwunden….

So endet die erste der vier Folgen der Mini-Serie „Mad Dogs “. Was zu Anfang ein Traumurlaub werden sollte, endet für die Freunde in einem Alptraum. Doch mehr zur Story soll hier nicht verraten werden, denn diese Serie ist durch die bekannten Schauspieler wie z.B. Ben Chaplin oder Philip Glenister, John Simm (Life on Mars)  oder auch Marc Warren schon allein sehenswert. Von Anfang an ist die Atmosphäre des Films darauf ausgerichtet, dass gleich etwas passieren wird, womit niemand gerechnet hat. Außerdem fließt ganz viel schwarzer Humor in die Handlung hinein, der dann des Öfteren auch die Lachmuskeln kitzelt. Die Serie endet mit einem gewissen open end und lässt auf eine zweite Staffel hoffen

Fazit: Hier passt alles prima zusammen: Schauspieler, Handlung und ganz viel schwarzer Humor

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