Hjorth & Rosenfeldt: Der Mann, der kein Mörder war

15 Juli 2012 · Hörbuch,Thriller · 0 Kommentare

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Dies Hörbuch führt nach Schweden und kein anderer als Douglas Welbat (Synchronstimme u.a. vom Kommissar- Wallander Darsteller Rolf Lassgård) liest diese Kriminalgeschichte vor. Was wirklich sehr gut besetzt ist.

Sebastian Bergmann ist Kriminalpsychologe und er  hat schon lange nicht mehr gearbeitet. Seine Frau und Tochter sind auf tragische Weise ums Leben gekommen und seitdem läuft er irgenwie neben der Spur. Jede attraktive Frau, die ihm über den Weg läuft, versucht er abzuschleppen und sprintet so  von einer Affäre zur nächsten.  Neben seinen Affären muss er sich nach dem Tod der Mutter um den Verkauf seines Elternhauses kümmern, was ihn eigentlich nur nervt, denn der Kontakt zu seinen Eltern war schon vor über 30  Jahren abgerissen. Beim Durchsehen der Hinterlassenschaft stößt er auf einige Briefe, die von einer jungen Frau an seine Mutter geschrieben wurden. Die Frau  wollte unbedingt die Adresse von Sebastian haben, da sie ihm was Wichtiges mitteilen wollte….

Zufällig trifft Sebastian seinen früheren Freund Torkel Höglund wieder, der Kommissar bei der Reichsmordkommission ist. Dieser hat gerade einen schwierigen Fall zu lösen bei dem ein 16-jähriger Junge zuerst vermisst und dann eine Woche später tot in einem Wald aufgefunden wurde. Der Leichnam des Jungen war übersät von Stichwunden.

Sebastian Bergmann  überlegt sich wieder zu arbeiten und bietet seine Mithilfe bei dem Mordfall des 16-jährigen Roger an.  Sein Freund Torkel nimmt das Angebot an und so wird der Freundes- und Bekanntenkreis von Roger unter die Lupe genommen. Die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig, denn sonderlich beliebt scheint Roger Eriksson, so der Name des Jungen, nicht gewesen zu sein.  Auf seiner alten  Schule scheint er gemobbt worden zu sein und war deshalb vor kurzem erst auf das Privatgymnasium gewechselt.

Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass das Herz des Jungen fehlt und das Erstechen nicht die Todesursache war… Wer mordet auf so grausame Weise?..

Nach intensiven Gesprächen im näheren Umfeld des Toten und nach vielen Recherchen kommt es dann zur Aussage: „Ich habe Roger umgebracht…“.

Ich verrate hier nicht, wer das gesagt hat und wer „Der Mann, der kein Mörder war“ eigentlich ist, denn dieses Hörbuch sorgt für einige Stunden spannender Unterhaltung, die man nicht verpassen sollte.  Die Figur des Sebastian Bergmann mit seinen ganzen Frauengeschichten und seiner sehr markanten Persönlichkeit ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, das ganze Krimi-Geschehen ist aber durchweg spannend  und wirklich hörenswert.

Fazit: Dieses Hörbuch sollte man nicht verpassen

Hörprobe: Der Mann. der kein Mörder war