Ian Halperin/Max Wallace: Mordfall Kurt Cobain

8 Juni 2011 · Allgemein,Taschenbuch · 0 Kommentare

cover curt cobain

Zuerst einmal ich bin kein Grunge-Fan, aber Nevermind von Nirvana ist mir durchaus ein Begriff und ab und zu höre ich auch mal solche Musik.

In diesem Buch begeben sich die beiden Autoren, die sich bestens in der Musikszene auskennen, auf Spurensuche in der Heimat von Kurt Cobain und stellen vielen Bekannten und Verwandten Fragen wegen der immer wieder aufkommenden Frage, war es nun Selbstmord oder doch raffinierter Mord.

Es stellt sich während der Recherchen heraus, dass die örtliche Polizei trotz Vorlage schlüssiger Beweise nicht weiter ermittelt. Der Tod von Kurt Cobain wird als Selbstmord eines prominenten Junkies angesehen und deswegen wurde auch nicht weiter nachgeforscht.

Der Drogenkonsum in der Familie Cobain/Love ist unbestritten und auch durch mehrfache Versuche die Sucht durch Entziehungskuren zu bekämpfen, belegt, doch es bleiben Zweifel und Verdachtsmomente.

Kurt Cobain verschwindet aus seiner letzten Entziehungsklinik und Courtny Love engagiert den Privatdetektiv Grant, der ihn suchen soll.  Ihm gelingt es aber nicht den Gesuchten zu finden.

Aber auch Grant stößt während seiner Ermittlungen auf Widersprüche und Merkwürdigkeiten auf Seiten seiner Auftraggeberin und auch er äußert den Verdacht es handelt sich um Mord. Und er glaubt auch, dass seine Auftraggeberin etwas damit zu tun hat. Er versucht mit Hilfe der Rechtsanwältin der Familie, die sehr viel Einblick ins Privatleben des Paares hat und auch nicht an Selbstmord glaubt, der Sache auf den Grund zu gehen. Aber immer wenn er eine heiße Spur verfolgt, ist sie auf wundersame Weise durch irgendwelche Erklärungen oder Handlungen  von Courtny wieder kalt. Außerdem soll es in der Ehe gekriselt haben und es sollen Scheidungsgerüchte aufgekommen sein.

Am Ende meldet sich tatsächlich jemand, der sich damit brüstet, er habe Kurt Cobain getötet…

Doch weiter will ich hier nicht vorgreifen, denn es handelt sich ja um einen wahren Fall. Den beiden Autoren ist mit “Mordfall Kurt Cobain” ein dermaßen spannendes und fesselndes Buch gelungen, das es mir schwer fiel es aus den Händen zu legen. Es ist wirklich sehr empfehlenswert und nicht nur für Nirvana-Fans geeignet.